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Campen in Norwegen

Flam - Sognefjord, Camping (05. Juni 2007)

Norwegen - Campingurlaub in Sognefjord -Flam

Norwegen, diesen Sommer sollte ich dieses Land im hohen Norden kennenlernen, denn ein paar Freunde und ich beschlossen, dieses faszinierendes Land kennen zu lernen. Wir starteten von Stockholm aus auf fuhren mit meinem Wagen los. Unsere erste Etappe führte uns zum Sognefjord oder besser gesagt einen Nebenarm des Fjordes ins kleine Örtchen Flam. Da es schon recht spät war, suchten wir uns in einem kleinem Waldstück ein Plätzchen, wo wir unser Zelt aufbauen konnten, denn in Norwegen ist Wildcampen erlaubt und da wir als arme Studenten nicht über genügend finanzielle Resoucen verfügten um jeden Tag in einem Hotel zu wohnen, entschieden wir uns dafür es fast jede Nacht so zu machen.

Baden und Waschen im Gebirgsbach 

Gebadet wurde am nächsten morgen im nebenanliegendem Gebirgsbach mit ökologisch abbaubarem Shampoo und Duschgel, schließlich wollten wir in der Natur leben und sie nicht zerstören. So ein Gebirgsbach kann ganz schön kalt sein, besonders, wenn man seine langen Haare in ihm waschen muss. Erstaunlicherweise wurden meine Haare ganz weich von dem kalten klaren Wasser. Naja zurück zur Reise.

Ausflug von Flam nach Mydal mit der Flamsbana

Nachdem wir dann nun frisch und sauber waren, begaben wir uns zum Bahnhof von Flam, denn hier wartet eine der größten Attraktionen Norwegens -die Flamsbana. Dies ist ein Zug, der von dem kleinem Örtchen Flam, den Berg hinauf zu dem wahrscheinlich noch kleineren Örtchen Mydal führt. Das Besondere an der Bahn ist, das die Strecke die steilste Eisenbahnstrecke der Welt ist. Auf ihrer ca. 55 minütigen Fahrt durchquert man unzählige Tunnel und passiert eine der atemberaubensten Landschaften der Welt. Man fährt vorbei an unzähligen Wasserfällen und noch mit schneebedeckten Bergen. An einem ganz besonders schönen Wasserfall hielt der Zug an, so dass man Fotos machen konnte. Neben dem Wasserfall stand eine Frau auf einer Ruine und bot den Touristen eine kleine Showeinlage. Oben in Myrdal war es dann doch ganz schön kalt. Kein Wunder, der Schnee war noch nicht ganz weggeschmolzen und lag neben den Häusern. Und das im Juni! Nach einer 10 minütigen Pause ginges dann wieder zurück ins Tal.

Ausflug nach Oslo

Nach dem wir dann noch ein paar Tage in und um den Fjord verbracht hatten, fuhren wir nach Oslo, denn diese Stadt wollten wir dann auch gerne kennenlernen. Da es in der Stadt dann doch etwas schwerer ist einen geeigneten Campingplatz zu finden mieteten wir uns in einer Jugendherberge ein (Haraldshjem). Wir hatten ein Dreibettzimmer mit eigenem Bad. Wir wollten 2 Nächte bleiben. Um in Oslo mobil zu sein, kauften wir uns ein Tagesticket für die öffentlichen Verkehrsmittel, da es in Oslo die Citymaut gibt und wir diese nicht jeden Tag zahlen wollten und auch keine Lust auf nervige Parkplatzsuche im Zentrum hatten. Mit dem Ticket durften wir sogar mit einer Fähre auf dem Fjord fahren, da diese die vorgelagerten Inseln mit der Hauptstadt verbindet. Das Tagesticket empfand ich erstaunlicherweise "billig" da wir schon für ein Kilo Karotten 3 Euro bezahlen mussten, die wir mal so zwischendurch knabbern wollten und das Ticket nun nicht einmal 10 Euro gekostet hat, obwohl man damit 24 Stunden alles öffentlichen Verkehrsmittel benutzen durfte, von denen es mehr als genug in Olso gibt. In dieser Stadt gibt es mehrere U-Bahnen, Straßenbahen und Busse.Oslo ist eine wirklich niedliche Stadt. Es macht einen sehr überschaubaren Eindruck. Eigentlich ist es überschaubar, bei ungefähr 500.000 Einwohnern.

Oslo: Schloss und Edvard Munk Museum 

Unser Weg führte uns zum Schloss und ins Edvard Munk Museum. dieses Museum ist wirklich einen Besuch wert, auch wenn man nicht so der Kunstfanatiker ist, so wie ich. Wir hielten uns recht lange in dem Museum auf. Zuerst konnte man auf einer Schautafel etwas über das Leben des Künstlers erfahren und sich ein Video ansehen. Anschließend haben wir uns die Bilder Munks angeschaut. Bis dahin kannte ich gerade mal 2 seiner Werke aus dem Kunstunterricht. "Der Schrei" war leider nicht da, da er sich nach nach seinem Raub nun in Restaurantion befand. Anschließend kehrten wir noch in ein kleines Café ein, bevor wir dann erschöpft in unserem Zimmer in unsere Betten fielen. Am nächsten Tag war unser Urlaub leider schon zu Ende und wir machten uns zurück auf den Weg nach Stockholm, von wo aus unsere Reise einst begann. Bestimmt werde ich Norwegen noch einmal einen Besuch abstatten. Eines Tages, wenn ich reicher bin, denn es ist wirklich teuer.

Dieser Reisebericht wurde am 24. September 2007 von VZstudi verfasst. Der Autor hat Schlagwörter zu diesem Bericht hinterlegt: Flam - Sognefjord, Camping, Campen in Norwegen, campen in Norwegen, campingurlaub, Ausflüge, Oslo, Flam Sognefjord, Mysdal Flamsbana.

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