Da wir nun schon alle Hauptstädte der Nachbarländer besucht haben, haben wir uns eines Tages entschlossen Zagreb zu besuchen. Zagreb ist die Hauptstadt von Kroatien, dem südlichen Nachbarland Sloweniens. Für die Reise haben wir uns vier Tage vorgenommen. Vier Freunde und ich fuhren mit dem Auto nach Zagreb. In den vier Tagen wohnten wir im Hotel Paradise. Man kann sagen, dass es ein kleines, aber feines Familienhotel ist. Wir kamen ungefähr um 15:00 Uhr dort an, packten unsere Sachen aus und gingen sofort in die Stadt. Das Hotel ist schön eingerichtet, das Personal ist höflich und das Essen, das man morgens und abends bekommt, schmeckt sehr gut und ist sehr reichhaltig.
Wir gingen am ersten Tag also noch in die Stadt. Der erste Ort, den wir uns angeschaut haben, war die Kathedrale der Maria Himmelfahrt. Die Kathedrale liegt am Kapitol- Platz. Wir haben uns die Kathedrale auch von innen angesehen. Auf dem Platz vor der Kathedrale steht auch eine schöne Säule mit Engels Figuren und die könnt ihr euch auch auf dem Bild ansehen. Danach gingen wir an den See Jarun, ein sehr beliebter Platz in Zagreb. Es war schon etwas später so 18 Uhr, trotzdem haben dort noch viele Menschen gebadet. Da es für diesen Tag schon zu Spät war, haben wir uns entschlossen, dass wir das in den nächsten Tagen nachholen werden. An dem See ist wirklich viel los, wenn ihr nicht gerade auf schwimmen, baden steht, gibt es auch viele sportliche Angebote. Und die Lokale der Umgebung des Sees sind auch was ganz besonderes. Wir gingen in das Lokal Londoner, welches sehr schön eingerichtet war. Dort konnte man es sich gut gehen lassen. Und abends geht dort richtig die Post ab, falls ihr daran überhaupt Lust habt. Am ersten Tag kamen wir dann so um 23:00 Uhr, nach einem schönen Abend wieder im Hotel an.
Am zweiten Tag haben wir erstmal richtig ausgeschlafen und haben wegen des gestrigen Tages unsere Pläne geändert. Eigentlich wollten wir weiter die Stadt erkunden, da wir aber nun den schönen Platz am See gefunden haben, haben wir uns entschlossen den Tag am See zu verbringen. Gut das wir alle unsere Bade Sachen mit dabei hatten, den wir wollten sowieso einen Tag in ein Schwimmbad gehen, welches jetzt anders ausgefallen ist, als wir es uns vorgestellt haben. Den Tag haben wir nur gefaulenzt, ab und zu einem getrunkenen, nicht übertrieben natürlich und abends sind wir wieder in unsere „Kneipe“ Londoner gegangen, welche wir inzwischen lieb gewonnen haben. Am zweiten Tage blieben wir auch länger dort, da wir nun ausgeschlafen waren. So begann der dritte Tag bei den einen mit größeren bei den anderen mit kleineren Kopfschmerzen.
Am dritten Tag wollten wir dann aber auch wieder etwas die Stadt erkunden. Zuerst schauten wir uns die Kirche des heiligen Markus an. Die hat mir sehr gefallen und besonders das Dach hat mir gefallen. Das Dach ist so gebaut, dass man darauf verschiedene Wappen erkennen kann, unter anderem auch das von Slowenien, was mir besonders gut gefallen hat. Wenn man so etwas sieht, fühlt man sich eben ein bisschen stolz. Eher vor der Ferne aus sahen wir auch in den Palast im Barock still, in dem heute die kroatische Regierung ihren Sitz hat. Die Stadt Zagreb liegt zwischen den zwei Flüssen Medvednica und Sava. Die Stadt besteht aus dem alten Stadtzentrum im Norden der Stadt, das neue Zagreb entwickelt sich erst seit den fünfziger Jahren im Süden des Flusses Sava. Wir haben uns auch das Museum der „naiven Kunst“ angesehen, welches ich euch nur wärmstens empfehlen kann. Verschiedene mehr oder weniger bekannte Künstler stellen dort ihre Werke aus, von denen mich einige doch sehr begeistert haben. Danach schauten wir uns noch den Palast Dverce an und den Turm Lotrščak. Für mich einer der schönsten Plätze in Zagreb war aber der so genannte „Strossmayerweg“, wo man einen wirklich wunderschönen Ausblick über Zagreb genießen konnte.
Am vierten und letzten Tag schauten wir uns noch das kroatischen Naturkundemuseum an, welches mir auch sehr gefallen hat. Danach schauten wir uns noch das letzte Denkmal von Zagreb an, das so genannte „Schloss Donje“ und die langen, schmalen Gasen, die vom Schloss über den ganzen alten Stadtteil von Zagreb führen. Auch am letzten Tag gingen wir noch in ein Lokal, wo wir zu Mittag gegessen haben. Das haben wir nämlich jeden Tag gemacht, auch jeden Tag in einem anderem Lokal, den die kroatische Küche ist wirklich außergewöhnlich um sehr vielfältig. So wollten wir jeden Tag etwas anderes ausprobieren und auch an diesem Tag war das so. Wenn man in Kroatien, in Zagreb etwas Essen machte, gibt es fast nichts, was man dort nicht bekommen würde (außer vielleicht irgendwelche Hunde, Katzen) wonach wir aber auch sicherlich nicht gefragt haben. So haben wir auch am letzten Tag unsere Mägen gut gefüllt, gingen noch einmal zu unserem Lieblingsplatz an den See Jarun, schwammen noch mal schnell eine Runde und gingen noch schnell auf einen Drink in unserer Bar. Danach gingen wir ins Hotel zurück, packten unsere Sachen, verabschiedeten uns von denn wirklich Netten Eigentümerin des Hotels und fuhren mit dem Auto wieder nach hause in unser geliebtes Slowenien ;). Mir hat es in Zagreb wirklich sehr gefallen. Es war zwar nicht der schönste Kurztrip den ich gemacht habe, aber dennoch einer der mir in Erinnerung bleiben wird. Falls ihr also mal in Kroatien seit, solltet ihr euch Zagreb auf jeden Fall anschauen- meine ich zumindest.
Dieser Reisebericht wurde am 26. März 2008 von slowene22
verfasst.
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