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Kurztripp nach Venedig

Venedig, B&B Al Palazzetto (04. März 2007)

  

Staedeturlaub in Venedig

Im Mai diesen Jahres stand endlich mein Städtetrip nach Venedig auf dem Programm: 2 1/2 Tage die Stadt erkunden und die italienische Sonne genießen!Ich kam am Flughafen in "Mestre" an, also auf dem Festland, und fuhr mit dem Bus über eine Brücke nach Venedig. (Alternativ kann man hier auch ein Wassertaxi nehmen). Von hier aus geht es dann ausschließlich mit dem Boot weiter. Ich hatte beschlossen, ein 48-Stunden-Ticket für die Vaporetti zu kaufen, das sind kleine Boote, die quasi wie Busse in Venedig verkehren, um mir damit schon mal einen ungefähren Überblick über die Stadt zu verschaffen. Da auf dem Canale Grande und um Venedig herum den ganzen Tag über Vaporetti verkehren, stellte sich dies als eine sehr gute Lösung heraus. Vorab hatte ich ein Zimmer im B&B Al Palazzetto im Viertel "Canaregio" gebucht, das nur 3 Minuten zu Fuß vom Anleger "Ca' d' Oro" entfernt, also sehr zentral, aber dennoch herrlich ruhig gelegen war. Das Wetter meinte es gut mit mir, und so konnte ich nach meiner Ankunft in einem kleinen Café zwischen Anleger und Hotel bei strahlendem Sonnenschein meinen ersten italienischen Cappuccino genießen, und die kommenden 2 Tage planen. Ich begann meine Sightseeing Tour per Vaporetto und fuhr den Canale Grande entlang, unter der berühmten Rialto-Brücke hindurch bis zum Markusplatz, wo ich das Boot verließ, um mir den Platz mit seinen unzähligen Tauben und den Palazzo Ducale anzusehen.

Empfehlenswert in Vendig

Besonders empfehlen kann ich einen Besuch auf dem Campanile de San Marco, dem Glockenturm auf dem Markusplatz, von wo aus man einen herrlichen Blick über die Stadt hat. In den vielen kleinen Geschäften um den Markusplatz herum gibt es viel zu sehen, und werden auch tolle italienische Speisen angeboten - allerdings zu recht hohen Preisen, die immer kleiner werden, je weiter man sich vom Markusplatz (und übrigens auch von der Rialtobrücke) entfernt. Die Rialtobrücke gehört natürlich auch zum klassischen Programm eines Venedig-Besuchs, allerdings fand ich es wesentlich schöner, mit dem Boot darunter hindurch zu fahren, sodass man zuvor und danach einen tollen Blick auf die Brücke hat, als sich im Gewühl der vielen Touristen und Händler über die Brücke zu kämpfen, obwohl man von oben einen wunderschönen Blick auf den Canale Grande hat. Die Preise der Geschäfte auf der Brücke und drumherum waren deutlich höher als in den weniger touristisch besuchten Straßen, jedoch gibt es in unmittelbarer Nähe auch viele Obsthändler, wo man frisches Obst und andere Leckereien sehr günstig bekommen kann.Ich empfand es als sehr angenehm, tagsüber frisches Obst und italienische Spezialitäten wie Panini oder Tramezzini zu essen, statt des "Menu turistico" das an vielen Orten angeboten wird, und habe mich abends dann bei einem guten Glas Wein in bzw. auf die Terrasse einer der vielen kleinen Weinstuben oder Bars gesetzt.Am 2. Tag habe ich die Stadt ausschließlich zu Fuß erkundet, was im Nachhinein eigentlich am schönsten war. Die vielen kleinen Gassen mit unzähligen Brücken, kleinen Geschäften und Cafés haben einen unvergleichlichen Charme. Die Entfernungen sind nicht so groß, man kann sich die Stadt sehr gut "erlaufen", und sieht so viele kleine und größere Plätze und andere Orte, die vielen Touristen verborgen bleiben.

Vaporettis

Anschließend bin ich mit verschiedenen Vaporetti einmal um die Hauptinsel Venedigs herumgefahren, was sehr interessant war, und habe auch die Gelegenheit wahrgenommen, nach Lido überzusetzen, einer weiteren relativ großen Insel, die unmittelbar neben Venedig gelegen ist. Hier geht allerdings, wie auch in Mestre (wo der Flughafen liegt) der typisch venetianische Flair verloren - schon weil es statt Kanälen und Booten Straßen und Autos gibt. Ich würde daher auf jeden Fall ein Hotel in Venedig selbst empfehlen, auch wenn dies etwas teurer ist als in Mestre oder Lido.

Gondelfahrten 

Ursprünglich hatte ich eine Gondelfahrt machen wollen, die Gondolieri mit ihren zum Teil wirklich prachtvollen Gondeln sind wirklich beeindruckend, wenn man sie auf dem Canale Grande oder in den kleineren Seitenkanälen sieht. Jedoch empfand ich den Preis als extrem teuer (ca. 70 € für 30 Minuten), sodass ich mich dagegen entschieden habe. Wer nicht so aufs Geld schauen muss, für den ist eine Gondelfahrt natürlich ein besonderes und einmaliges Erlebnis.Venedig gehört generell zu den etwas teureren Städten, daher sollte man für einen Besuch etwas Reserve in der Urlaubskasse einplanen.Die beste Reisezeit ist denke ich im Frühjahr, wenn es noch nicht so extrem warm, das Wetter aber dennoch gut ist. Im Regen oder bei großer Hitze verliert die Stadt denke ich doch etwas von ihrem typischen Charme.Insgesamt hat mir die Stadt sehr gut gefallen, und ich kann einen Städtetrip dorthin auf jeden Fall empfehlen!


Dieser Reisebericht wurde am 23. August 2007 von Ruccola verfasst. Der Autor hat Schlagwörter zu diesem Bericht hinterlegt: Venedig, B&B Al Palazzetto, Kurztripp nach Venedig, Wochendende in Venedig Sehenswertes Ausfl[ge besichtigungen Tipps.

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1 Kommentar zu diesem Reisebericht


05. Mai 2010, 17:37:14. Kristina sagt:

So teuer muss eine Gondelfahrt in Venedig gar nicht sein. Ich würde die Fahrt vorher immer vorbuchen. Am besten geht das im Internet. Ich habe mit isango! damals 40e für die Gondelfahrt bezahlt. Das ist meiner Erfahrung nach ein sehr guter Preis. Habe mit dieser Seite sehr gute Erfahrungen gemacht: http://www.isango.de/Product/Venedig_fr_Romantiker__Gondelfahrt_5653.aspx

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