Verzeichnis » Westeuropa » Italien » faszinierende Weinstraße Italiens
faszinierende Weinstraße Italiens
Toskana
Strada del Chianti Zwischen Florenz und Siena liegt die Straße SS222 die Weinstraße der Toskana. Man sieht hier unzählige Hinweisschilder zu den Weingütern (hier fattorie). Eigentlich kann man hier überall guten Wein kaufen und man sollte auf sein Herz und sein Gefühl hören, ich sage wo ich war und welche Erfahrung ich gemacht habe. Wir haben uns dabei an Empfehlungen von Weinkennern gehalten, Geschmäcker sind verschieden, wir haben herrliche Weine und stolze Preise kennengelernt.
Mir persönlich fehlt bei so manchem Preis, man möge mir verzeihen, das Verständnis!
Wir verlassen Florenz von der Porta Romana kommend und werden schon bald von Olivenhainen, Villen und kleinen einladenden Plätzchen begleitet. Dann erreichen wir den Ort Impruneta (der Ort ist berühmt für seine Terrakottavasen und seiner Kirche aus dem 11. Jahrhundert) und folgen dort an der Kirche der Beschilderung Richtung Ferrone, man fährt durch typisch toskanische Landschaft und dann entlang einem kleinen Fluss. Hier beginnt nun schon eine „Schilderparade“ und Hinweistafeln zu Weingütern. Wir fahren in die Einfahrt „Castello die Vicchiomaggio“. Man sieht schon einen Verkaufsstand unterhalb des Hügels, aber auch wenn man keinen Wein kaufen möchte, die Fahrt zur „Burg“ hinauf und die Aussicht ist es wert. Hier oben findet man alles, eine eindrucksvolle alte Kellerei, Weinkauf, einmaligem Grappa und schmackhaftem Olivenöl. In charmant hergerichteten Räumen kann man regionstypisch speisen, auch zu meinem erstaunen preislich akzepttabel (vielleicht hofft man auf gute Geschäfte nach dem Verzehr). Auf dem Castello Vicchiomaggio kann man sogar in kleinen Gästezimmern übernachten und sich in der kleinen Kapelle trauen lassen. Wenn man hier im Garten steht kann man auf der Erhöhung gegenüber unser nächstes Ziel erreichen. Einfach in das Auto einsteigen die Auffahrt runterfahren und nach wenigen Metern rechts zum „Castello die Verrazzano“, auch hier heißt es den Weg bis oben nicht scheuen. Wieder zurück auf der SS222 erreicht man bald den Ort Greve mit seinem schönen Marktplatz. Zu Greve gehört auch die prächtige Villa Vignamaggio aus dem 15. Jahrhundert. Hier wurde Mona Lisa geboren und von Leonardo da Vinci gemalt.
Als nächstes erreicht man den Ort Panzano, hier fährt man an einer niedlichen Kirche links nach S.Lucia ab die, wenn man alles richtig gemacht hat zur „Fattoria die Ramponella“ führt, dieses Gut hat rund 42 Hektar und das Ergebnis gehört wohl unumstritten zu den besten Weinen der Toskana. Gegebenenfalls ist zur Kellerführung und zum Weinkauf Geduld gefragt, da die Betreiber und Familienmitglieder selbst im Wingert stehen. Ein paar Kilometer hinter Panzano biegen wir Richtung Radda ab um das nächste Gut zu erreichen. Durch Weinberge und Wälder geht es am Flüsschen Pesa entlang bis zum „Castello die Volpaia“ Hier findet man ein wahrhaftes Paradies für moderne Kunst und Weinliebhaber. Hier ist im Laufe der Zeit ein ganzes Dorf ein Weingut (etwa 40 Wohnungen sind noch hier, zumeist von Angestellten bewohnt) entstanden, auf dem Markplatz zum Beispiel kann das ganze Jahr über eingekauft werden.
Die Weingüter sind unzählig, noch unzähliger seine Weine, es ist für jeden was dabei, garantiert…. Man sollte für eine solche Weintour sich wirklich alleine 1-2 Tage Zeit nehmen und vielleicht auch auf einem übernachten!
Dieser Reisebericht wurde am 08. Oktober 2007 von roncalli
verfasst.
Der Autor hat Schlagwörter zu diesem Bericht hinterlegt: Toskana, , faszinierende Weinstraße Italiens, .
Hat Ihnen dieser Bericht gefallen?
Dieser Reisebericht wurde noch nicht bewertet.
Loggen Sie sich ein, damit auch Sie diesen Bericht bewerten können.
Möchten Sie diesen Bericht kommentieren?
Dann loggen Sie sich ein und los geht's! Wir freuen uns über Ihre Meinung.
|