Verzeichnis » Westeuropa » Italien » Eine Woche Rom - April 2007

Eine Woche Rom - April 2007

Rom, Hotel Buonarroti Home

Samstag, 24.03.2007 Frankfurt -> Rom

Unser Flug nach Rom geht erst heute Abend. Wir überlegen, wie wir den heutigen Tag noch sinnvoll nutzen können. Wir entschließen uns gegen Mittag, zum Römerkastell Saalburg zu fahren. Leider ist das Wetter bescheiden. Das Römerkastell ist ein wiederaufgebauter Nachbau eines alten römischen Außenpostens am Limes. Hier nehmen wir einen Imbiss zum Mittag und besichtigen anschließend das Kastell. Wenige Meter entfernt sind auch noch ein paar Überreste und ein paar Meter nachgebauter Limes zu bewundern - den hatte ich mir eigentlich mächtiger vorgestellt. Am Nachmittag bessert sich das Wetter etwas. Auf dem Rückweg nach Frankfurt fahren wir durch Bad Homburg, wo wir in der Altstadt gemütlich Kaffee trinken und anschließend noch eine Runde durch den Schlosspark drehen. Danach geht's zurück .



17:30 Uhr brechen wir auf und fahren mit der S-Bahn zum Flughafen. Nach dem Einchecken essen wir am Flughafen Abendbrot, bevor wir mit 20 Minuten Verspätung nach Rom starten. Wir landen zum Glück pünktlich. Im Eilmarsch folgen wir den Schildern zum Bahnhof, wo wir um 23:35 Uhr in allerletzter Minute den allerletzten "Leonardo-Express" erwischen, der auch überhaupt heute der allerletzte Zug vom Flughafen ins Zentrum ist. Ein paar Minuten später hätte uns der Transfer mit einem Taxi ein Vielfaches gekostet. Aber so sind wir für 11,00 EUR pro Person um 0:05 Uhr am Hauptbahnhof Termini. Nach 5 Minuten Fußmarsch finden wir auch unser Hotel - Buonarroti Home - das zu einem, für römische Verhältnisse, vergleichsweise fairem Preis strategisch günstig im Zentrum liegt.



Sonntag, 25.03.2007 Rom

Wir stehen 10:20 Uhr auf. Da in der Nacht auf Sommerzeit umgestellt wurde, ist es aber eigentlich erst 9:20 Uhr. Wir bekommen - genau wie auch in den nächsten Tagen - ein sehr einfaches Frühstück (1 Brötchen, 1 süßes Hörnchen, Marmelade, Honig, Schokocreme, keine Wurst, keinen Käse). Der Italiener frühstückt eben nicht sehr ausgiebig.

Zuerst gehen wir heute zum Bahnhof Termini und suchen die Touristeninfo. Nachdem wir ein paar Mal in die Irre geschickt wurden, finden wir sie auf dem Bahnhofsvorplatz. Wir nehmen ein paar Info-Broschüren und einen Stadtplan mit. Den Tag verbringen wir bei einem ersten kleinen Stadtrundgang. Dabei besichtigen wir als erstes die Patriarchalbasilika Santa Maria Maggiore. Am Piazza della Republica sehen wir uns die Kirche Santa Maria degli Angeli an, die unter Leitung Michelangelos auf den Ruinen der Diokletiansthermen entstand. Wir sehen den Brunnen Fontana del Tritone und den Palazzo Barberini - aber nur von außen. Als großes Highlight des Tages besichtigen wir die Fontana di Trevi, den mit ca. 26 m Höhe und ca. 20 m Breite größten Brunnen Roms.


Montag, 26.03.2007 Rom

Heute haben wir die Besichtigung der Vatikanischen Sammlungen geplant. Nach dem Frühstück fahren wir mit einer zum platzen gefüllten Metro von der Station Vitorio Emanuele zur Station Ottaviano. Von hier sind es noch 3 Minuten zu Fuß bis zum Vatikan. Pünktlich gegen 9:00 Uhr erreichen wir die Mauern des kleinsten Staates der Erde, wo uns schon eine endlose Menschenschlange erwartet.

Es ist ganz schön voll - zumindest bis zur Sixtinischen Kapelle. Danach verlassen viele Reisegruppen aus Zeitgründen auf kurzem Weg das Museum. Die Bibliothek, die Pinakothek und andere prunkvolle Räumlichkeiten haben wir fast für uns allein. Bis zur Sixtinischen Kapelle wird man allerdings den Rundgang entlang geschoben. Umfallen kann man in der Sixtina nicht. Gegen 12:00 Uhr essen wir im Restaurant des Museums jeder ein Stück Pizza. Uns tun schon die Füße weh und wir sind jetzt nicht nur körperlich, sondern auch geistig gesättigt. Deshalb verlassen wir das Museum.

Wir gehen zum Petersplatz. Hier heißt es wieder Anstehen an den Metaldetektoren, um in den Petersdom zu gelangen. Wir müssen ca. 15 Minuten warten. In der Sonne ist es mittlerweile schon sehr warm. Der Petersdom ist gewaltig. Wir besichtigen ihn von innen und schauen uns auch die Schatzkammer an. Danach wollen wir auf die Kuppel des Doms hinaufsteigen. An der Treppe müssen wir wieder anstehen - ca. 30 Minuten. Der Aufstieg ist teilweise an die Neigung der Kuppel angelehnt und sehr eng - nichts für dicke Leute und Klaustrophobiker. 551 Stufen höher haben wir dann einen tollen Blick über die Stadt. Aber es ist ganz schön voll und man muss schon etwas drängeln, um ans Geländer zu kommen. Auf dem Rückweg machen wir eine kleine Kaffeepause auf dem Dach des Doms. Wieder unten angelangt, besichtigen wir noch die Papstgräber in der Krypta. Leider besteht keine Möglichkeit, die Nekropole mit dem Petrusgrab unter dem Petersdom zu besichtigen. Ich hatte im Vorfeld bereits eine E-mail zur Voranmeldung für eine Führung geschickt, aber viel zu spät. Wir suchen im Vatikan das Officio Scavi auf. Unsere Nachfrage dort ergibt, dass man sich mindestens zwei Monate vor einer Besichtigung anmelden muss, um möglicherweise eine Genehmigung zu erhalten.

Mit dampfenden Fußsohlen machen wir uns auf den Rückweg. Gegen 17:30 Uhr sind wir wieder in unserem Hotelzimmer und verschnaufen bis um 20:00 Uhr. Dann raffen wir uns noch mal auf, um ein Restaurant zum Abendessen zu suchen. 21:30 Uhr gehen wir geschafft ins Bett.



Dienstag, 27.3.2007 Rom

Nach dem Frühstück machen wir uns zu Fuß auf den Weg zum Kolosseum. Unterwegs wollen wir die unterirdischen Überreste der Domus Aurea, einem ehemals riesigen Palastkomplex Neros, besichtigen. Zunächst finden wir den Eingang nicht. Deshalb trinken wir erst mal in einem kleinen Kaffe eine Latte Macchiato. Als wir den Eingang dann doch noch finden, müssen wir jedoch erfahren, dass für die Besichtigung eine Vorreservierung mindestens drei Wochen im Voraus unumgänglich ist.



Also gehen wir zum Kolosseum, welches wir nach 15minütiger Wartezeit am Eingang, ausgiebig besichtigen. Im happigen Eintrittspreis von 11,00 EUR pro Person ist der Zugang zum Palatin, dem ältesten Teils Roms, enthalten. Bevor wir hinaufsteigen, essen wir in einer kleinen Kneipe Mittag. Den Nachmittag verbringen wir auf dem Palatin. Er ist einer der sieben Hügel Roms. Hier soll der Stadtgründer Romulus seine Hütte gehabt haben. Später wählten Kaiser und reiche Aristokraten diesen Ort für ihre prächtigen Häuser und Paläste. Heute kann man weitläufige Ausgrabungen besichtigen. Bis jetzt war das Wetter gut. Nun ziehen sich allerdings dunkle Wolken zusammen und es beginnt zu blitzen und zu donnern - aber ohne zu regnen. Erst als es dann doch etwas zu nieseln beginnt, begeben wir uns auf den Heimweg.

Zurück im Hotel machen wir bis gegen 20:00 Uhr Pause. Dann suchen wir uns ein Restaurant zum Abendessen. Das Wetter ist wieder schön und sternenklar. Deshalb gehen wir nochmal im Dunkeln zum Kolosseum, um den Anblick des beleuchteten Bauwerks zu genießen. 23:00 Uhr sind wir zurück.



Mittwoch, 28.3.2007 Rom

Heute haben wir ein umfangreiches Programm geplant. 8:00 Uhr stehen wir auf. Nach dem Frühstück fahren wir mit der Metro zum Piazza di Spagna, wo sich die Spanische Treppe befindet. Sie ist eine der bekanntesten Freitreppen der Welt. Außer uns ist kaum jemand hier, was aber daran liegen mag, dass es heute leider stark bewölkt ist - bei blauem Himmel sieht das anders aus. Wir steigen hinauf, besichtigen am oberen Ende die Kirche Santa Trinità dei Monti und spazieren dann - vorbei an der Villa Medici zum Pincio. Von diesem Aussichtspunkt haben wir einen schönen Blick auf den Piazza del Popolo und über die ganze Stadt.

Seitlich des Pincios steigen wir eine kleine Treppe wieder hinab. Hier befindet sich ein Museum über Leonardo d Vinci. Wir entschließen uns, es zu besichtigen - sehr interessant, mit Holzmodellen von da Vincis Erfindungen zum selbst ausprobieren. Am Piazza del Popolo trinken wir dann erst mal einen Kaffee. Danach schauen wir uns die Zwillingskirchen Santa Maria in Monte Santo (inklusive Trauerfeier) und Santa Maria dei Miracoli an.

Anschließend laufen wir ein Stück die Via Corso entlang nach Süden bis zum Mausoleo de Augusto. Allerdings gibt es hier nicht allzu viel zu sehen. Drinnen finden gerade jahrelange Ausgrabungen statt. Den Ara Pacis Augustae (ein dem siegreichen Kaiser Augustus gewidmeter Altar mit feinen Reliefs) schauen wir uns nur von außen durchs Fenster an. Wir steigen die Treppe hinab zum Tiberufer und folgen diesem bis zum Palazzo di Giustizia, wo wir den Fluss überqueren und auf der anderen Seite bis zur Engelsburg (Castel Sant’ Angelo) bummeln.

Nach einem Mittagsimbiss auf einer Parkbank besichtigen wir ausgiebig die Festung, in der ab dem 10. Jahrhundert A.D. wiederholt Päpste Schutz suchten, wenn feindliche Truppen Rom eroberten und plünderten. Auch die päpstlichen Schätze waren zeitweise hier eingelagert. Die Engelsburg diente in späteren Jahren auch als Gefängnis und Folterkammer der Inquisition, was einige berühmte Persönlichkeiten wie z.B. Giordano Bruno und Galileo Galilei am Leibe erfahren durften. Ursprünglich wurde das Bauwerk allerdings als Mausoleum durch Kaiser Hadrian im ersten Jahrhundert A.D. errichtet, in dem auch später einen ganze Reihe römischer Imperatoren beigesetzt wurden.

Anschließend überqueren wir den Tiber über die Ponte Sant'Angelo, welche mit zehn prachtvollen Engeln im Barockstil geschmückt ist. Auf unserem weiteren Weg durch die Altstadt zur Piazza Navona machen wir bei einem leckeren Stück Kuchen Pause. Auf der Piazza Navona ist leider der Vierströmebrunnen eingerüstet und die Kirche Sant'Agnese in Agone geschlossen. Trotzdem gefällt uns das Flair des Platzes mit seinen Brunnen, Malern und Schaustellern sehr.

Von hier gehen wir zum Pantheon, einem beeindruckenden Kuppelbau, der bereits im zweiten Jahrhundert als allen Göttern geweihtes Heiligtum erbaut wurde. Nach der Besichtigung schauen wir uns noch die Basilika Santa Maria sopra Minerva an - die einzige gotische Kirche Roms. Auf dem Platz davor befindet sich ein Obelisk, der von einer Elefantenstatue getragen wird.

Eigentlich wollten wir nun mit einem Bus zurück zum Bahnhof Termini fahren. Aber die Busse sind alle bis unter die Decke mit Menschen vollgestopft, so dass wir uns zu Fuß auf den Rückweg durch das Straßengewirr der Altstadt machen. 17:15 Uhr sind wir wieder auf unserem Zimmer, wo wir Pause machen, bevor wir 19:30 Uhr zum Abendessen aufbrechen. Wir essen lecker Pizza. 21:15 Uhr legen wir uns geschafft schlafen.





Donnerstag, 29.3.2007 Rom

Heute wollen wir zuerst mit der Metro zur Lateranbasilika fahren. Wie wir aber feststellen müssen, ist die Metro wegen Bauarbeiten bis auf weiteres außer Betrieb. Deshalb laufen wir hin. Schräg gegenüber des "Neuen Lateranpalastes" aus dem 16. Jh. schauen wir uns die Kapelle Sancta Sanctorum an. Zu ihr führt die Heilige Treppe Scala Santa hinauf, die angeblich aus dem Palast von Pontius Pilatus stammt und die Jesus bei seinem Prozess betreten haben soll. Nur kniend darf man ihre Stufen hinauf. Wir nehmen deshalb eine andere Treppe.

Anschließend besichtigen wir die Lateranbasilika. Genau wie der Petersdom und Santa Maria Maggiore ist San Giovanni in Laterano, als eine der vier großen Patriarchalbasiliken, sehr gewaltig und eindrucksvoll. Sie steht in ihrem Rang neben dem Petersdom. Drinnen gibt es das Dommuseum und einen schönen Kreutzgang zu bewundern. Das Museum im Lateranpalast lassen wir bleiben - die Vatikanischen Sammlungen waren für uns genug Museum für diese Woche. Nachdem wir auch noch das achteckige Baptisterium S. Giovanni in Fonte - das älteste Baptisterium der Christenheit - gesehen haben, machen wir uns auf den Rückweg.

Unser Fußmarsch führt uns vorbei am Arco di Dolabella und der Kirche San Giovanni e Paola, an der alten Stadtmauer entlang, zum Konstantiensbogen und dem Kolosseum. Das haben wir schon vorgestern besichtigt. Heute ist das Forum Romanum dran. Nach einem mittägigen Imbiss gehen wir den Weg hinauf zum Titusbogen. Von hier führt der Weg leicht bergab mitten durch die beeindruckenden Überreste des einstigen religiösen und politischen Zentrums des römischen Reiches. Am anderen Ende des Forums befindet sich der Carcer Tullianus, ein ehemaliges Staatsgefängnis, in dem einige prominente Delinquenten, wie z.B. Gaius Sempronius Gracchus den Tod fanden. Gegen eine kleine Spende dürfen wir den Kerker besichtigen, in dem der christlichen Legende nach auch die Apostel Petrus und Paulus gefangen gehalten wurden.

Nachdem wir das Forum Romanum durchquert haben, statten wir dem Monumento Vittorio Emanuele II und den Kaiserforen (Fori Imperiali) einen Besuch ab, bevor wir, vorbei am Janusbogen Arco di Giano, unser letztes Ziel für heute, die Kirche Santa Maria in Cosmedin ansteuern. Das populärste Ausstattungsstück der Kirche ist der so genannte Wahrheitsmund Bocca della Verità, der in der Vorhalle aufgestellt ist. Einer Legende nach verliert jeder seine Hand, der sie ihm in den Mund legt und dabei nicht die Wahrheit sagt - wir probieren es und behalten unsere Hände.

Den ganzen Tag war es bewölkt aber trocken. Jetzt beginnt es jedoch leicht zu regnen. Im leichten Niesel machen wir uns - vorbei am Circo Massimo - auf den Heimweg. Nach einer Pause bis 19:30 Uhr gehen wir in den Supermarkt und anschließend Abendessen. 22:30 Uhr fallen wir müde ins Bett.

Freitag, 30.3.2007 Rom

Gegen 9:30 Uhr gehen wir zum Hauptbahnhof Termini und informieren uns über die Abfahrtszeiten des Leonardo Express, der uns morgen Abend wieder zum Flughafen bringen soll - er fährt immer 22 und 52 Minuten nach um. Mit diesem Wissen, machen wir uns an unser heutiges Besichtigungsprogramm.

Mit der Metro fahren wir zur Basilika San Paolo und von hier mit dem Bus 670 in Richtung der Catacombe di Santa Domitilla. Sie gelten als die größten und eindrucksvollsten Katakomben Roms. Nach weiteren 15 Minuten Fußmarsch sind wir 11:30 Uhr dort und kommen gerade rechtzeitig zu einer 35minütigen, sehr interessanten, englischsprachigen Führung. Danach machen wir eine kleine Pause in dem schönen Garten der Anlage, bevor wir uns auf den Rückweg zur Basilika San Paolo machen. Wir entscheiden uns gegen eine Rückfahrt mit dem Bus, weil dieser durch seine indirekte Streckenführung länger braucht als wir auf kurzem Weg zu Fuß. Auf diese Weise bekommen wir auch noch etwas von römischem Flair abseits der Touristenpfade mit. Unterwegs essen wir in einem kleinen Imbiss eine leckere Pizza.

Nach einer halben Stunde Fußmarsch erreichen wir "Sankt Paul vor den Mauern" (San Paolo fuori le Mura), die letzte der vier Patriarchalbasiliken, die wir noch nicht besichtigt haben. Sie ist eine exterritoriale Besitzung des Heiligen Stuhls und eine der sieben Pilgerkirchen von Rom. Wir besichtigen den monumentalen Bau ausführlich, der bis zur Errichtung des Petersdoms die größte Kirche der Welt war. Name und Bedeutung hat die Basilika durch das Apostelgrab des Paulus, über dem sie erbaut sein soll. Da die Kirche etwas außerhalb liegt, sind außer uns kaum noch andere Touristen hier.

Mit der Metro fahren wir zurück ins Hotel, wo wir von 16:00 bis 18:30 Uhr Pause machen. Dann fahren wir noch einmal zum Petersdom. In der Nähe essen wir in einem Restaurant Abendbrot. Anschließend machen wir noch Nachtfotos von Petersplatz und -dom. Da die Metro nur bis 21:00 Uhr verkehrt, nehmen wir einen Bus. Am Piazza del Popolo legen wir einen Zwischenstopp ein, um noch einmal den Blick vom Pincio - diesmal bei Nacht über die beleuchtete Stadt - zu genießen. Danach geht's mit dem Bus zurück zum Hotel.



Samstag, 31.3.2007 Rom -> FRA

Da heute unser letzter Tag in Rom ist, packen wir nach dem Frühstück erstmal unsere Sachen zusammen. Das Gepäck lassen wir dann im Hotel, während wir nochmal in die Stadt gehen. Mit der Metro fahren wir von Termini zum Piazza Spagna. Heute können wir die Spanische Treppe bei blauem Himmel - und diesmal auch mit Menschenmassen - fotografieren. Zu Fuß geht's weiter über die Einkaufsstraße Via Corso (wo Andrea auch gleich shoppen will) zum Pantheon und dann zum Piazza Navona. Heute ist auch die Kirche Sant'Agnese in Agone geöffnet und wir können sie besichtigen.

Anschließend überqueren wir den Tiber über die Ponte Mazzini. Wir wollen auf den 82 m hohen Aussichtshügel Gianicolo. Allerdings verlaufen wir uns zunächst. In einer Sackgasse fragen wir drei Handwerker nach dem Weg, die gerade dabei sind, ihren Kleintransporter zu beladen. Kurzerhand bedeuten sie uns, in das Auto einzusteigen. Mit Händen und Füßen kommunizierend fahren sie uns zu dem Denkmal Giuseppe Garibaldis, das sich oben auf dem Hügel befindet - einfach so, für ein "Dankeschön". Wir sind von dieser netten Hilfsbereitschaft überrascht. Von oben haben wir einen fantastischen Blick über Rom. Am Faro di Gianicolo - der im Dunklen in den italienischen Nationalfarben leuchtet - vorbei, steigen wir auf der anderen Seite des Hügels wieder in die Stadt hinab. Wir überqueren den Fluss und nehmen im Freisitz einer kleinen Gaststätte in einer winzigen Gasse der Altstadt zum Mittagessen Platz.

Nach dem Mittag spazieren wir die Via della Condilazione entlang zum Petersplatz und von da zur Metro, mit der wir dann wieder zurück zum Hotel fahren. Wir holen unser Gepäck und begeben uns zum Hauptbahnhof Termini. 15:22 Uhr bringt uns der Leonardo Express von da zum Flughafen. Nachdem wir eingecheckt haben, nehmen wir noch einen Imbiss zu uns. Mit etwas Verspätung fliegen wir zurück nach Frankfurt.

Dieser Reisebericht wurde am 14. Juli 2007 von Juergen verfasst. Der Autor hat Schlagwörter zu diesem Bericht hinterlegt: Rom, Hotel Buonarroti Home, Eine Woche Rom - April 2007, Santa Maria Maggiore, Fontana di Trevi, Vatikan, Sixtinischen Kapelle, Petersdom, Kolosseum, Palatin, Spanische Treppe, Engelsburg, Piazza Navona, Pantheon, Lateran, San Giovanni in Laterano, Forum Romanum, Kaiserforen, Sankt Paul vor den Mauern.

Hat Ihnen dieser Bericht gefallen?

Bisher hat 1 Leser diesen Bericht bewertet. Loggen Sie sich ein, damit auch Sie diesen Bericht bewerten können.

6 Sonnen (Exzellent)

Wie bewerte ich Berichte?

Möchten Sie diesen Bericht kommentieren?


Dann loggen Sie sich ein und los geht's! Wir freuen uns über Ihre Meinung.




Diesen Reisebericht verlinken:




Login


Benutzer:
Passwort:
Nicht registriert?

Jetzt kostenlos bei adios.de registrieren


Passwort vergessen?

Neues Passwort per Email anfordern