Diesen Sommer verbrachte ich gemeinsam mit meiner Freundin zum aller ersten Mal in Argentinien. Bereits ein halbes Jahr vorher planten wir diese Reise und als der Tag der Abreise näher kam, konnte wir kaum noch schlafen. Eine Reise an das andere Ende der Welt, so etwas war für uns beide neu. Ich bin sehr häufig verreist, vor allem mit meiner Familie, aber diese Entfernung war auch für mich etwas atemberaubendes.
Abreise ab Hamburg
Schließlich kam der letzte Tag hier in Hamburg. Und ich muss ehrlich sagen: Dieser Tag war die Hölle. Das Packen des Koffers war noch das kleinste Problem, aber jeder der eine Reise über einen Monat macht, versteht was ich meine. Als wir endlich einen Tag darauf durch alle Kontrollen durch waren und schließlich im Flugzeug saßen, fielen alle Planungslasten von uns. Wir konnten es kaum glauben. Wir haben die Reise solange erwartet und nun sollte es endlich soweit sein. Wir flogen von Hamburg 1 1/2 Stunden nach Paris, und von dort, nach einem 4stündigen Aufenthalt weiter nach Atlanta. Dort warteten wir weitere 5 Stunden und flogen dann schließlich 10 Stunden lang nach Buenos Aires.
Winter in Buenos Aires
Buenos Aires war kalt. Nicht die Menschen, die waren sehr freundlich. Das Wetter war kalt, denn es war Winter. Da Argentinien auf der Südhalbkugel liegt, ist hier Winter, wenn in Deutschland Sommer ist.Vom Tag unserer Ankunft erlebten wir eine Menge spannender Dinge.Schwierigkeiten etwas zu erreichen oder zu planen hatten wir nie. Wie bereits erwähnt, sind die Argentinier wirklich wahnsinnig herzlich und hilfsbereit. In Buenos Aires gab es für uns junge Mädels viel zu entdecken. Die Einkaufszentren und Straßen waren ein richtiges Paradies für uns Shoppingqueens. Und wir konnten auch nie vergessen wo wir waren, denn man fand überall Stücke argentinischer Kultur. Häufig tanzten zum Beispiel hübsche Frauen und edle Herren den berühmten Tango mitten auf der Straße.
der Zoo von Buenos Aires
Wir besuchten selbstverständlich während unseres Aufenthaltes auch viele Sehenswürdigkeiten. Ein Highlight, wenn auch wahrscheinlich keine offizielle Sehenswürdigkeit, war für uns der Zoo von Buenos Aires. Besonders aufgefallen sind uns die große Vielfalt der Raubkatzenarten und die hübsche Gestaltung des Zoos.Auch wenn Buenos Aires bestimmt genug für einen Monat zu bieten hat, beschlossen wir vor Ort einen Kurztrip nach Bariloche.
Kurztrip nach Bariloche
Bariloche ist ein kleines Städtchen an den Anden. 2 Stunden mit dem Flugzeug von Buenos Aires entfernt.Die Hotels in Bariloche waren sehr günstig also wurde unsere Kurzreise in unserer Reise gebucht.Ich kann nur sagen: Wir haben keine Minute bereut.Bariloche ist wunderschön, mit den Bergen, den Bergseen und den kleinen Schokogeschäften an jeder Ende.Außerdem ist Bariloche ein Ort der Jugend. Alle Jugendlichen die ihren Abschluss schaffen, verbringen in Bariloche ihre Abschlussreise. Demnach gibt es in Bariloche eine Menge Partys und feierlustige Leute.
Shopping in Buenos Aires
Zurück in Buenos Aires mussten wir uns zunächst ein wenig ausruhen. Wir gingen mal wieder Geld ausgeben.Ein paar Tage später erfasste noch einmal das Reisefieber und nachdem wir den tiefen Winter, Berge und Schnee in Bariloche erlebten, fanden wir war es an der Zeit auch das Meer aufzusuchen.
Ausflug ans Meer nach Mar del Plata
Wir entschieden uns für die Stadt Mar del Plata, 4 Stunden Autofahrt von Buenos Aires entfernt. Mar del Plata war eine typische Sommerurlaubsstadt. Palmen, lange Strände, ein türkises Meer und viele Restaurants und Hotel mit Meeresblick glänzten an dem sonnigen Tag, an dem wir ankamen.Das Essen in Mar del Plata war wirklich lecker, woran wir allerdings auch aus Buenos Aires gewöhnt waren.Ganz besonders an Mar del Plata ist der Hafen. Er ist nicht gerade groß, aber hält eine Überraschung bereit. Man findet riesige frei lebende Robben! Es war der Wahnsinn diese Giganten einfach so unerwartet zu entdecken. Jedoch kann man sie nicht lange bestaunen. Nicht etwa weil sie schau sind, sondern weil sie unheimlich stinken.Nach 2 Tagen Mar del Plata, war es für uns wieder an der Zeit zurück nach Buenos Aires zu fahren.Dort verbrachten wir noch unsere letzten 4 Tage ehe es zurück Richtung Heimat ging. Natürlich waren wir traurig, aber das Heimweh hatte uns auch schon gepackt.Als wir nach unzähligen Kontrollen wieder im Flugzeug sagen, gingen wir alle Ereignisse noch einmal durch. Die Zeit verging wirklich wie im Flug, da waren wir uns einig.Nach 10 Stunden Flug nach Atlanta, einem ewigen Aufenthalt dort, weiteren 10 Stunden Flug nach Paris, einem Wettlauf zum Flugzeug in Paris (Der Flughafen von Paris ist riesig und wir hatten nur eine Stunde Zeit), erreichten wir viele Stunden später Hamburg. Total geschafft, verschlafen, aber sehr sehr glücklich.Das einzige Problem ist immer noch, das wir ganz gerne in die spanische Sprache verfallen, was uns bis heute noch gut amüsiert.
Dieser Reisebericht wurde am 15. Oktober 2007 von Babs
verfasst.
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