Vor ungefähr drei Jahren haben wir mit der Schule eine Reise nach Budapest gemacht. Das war jedes Jahr so üblich, dass man in der dritten Klasse der Oberschule, eine dreitägige Reise nach Budapest gemacht hat. So haben auch wir uns an einen Freitag, mit einem Bus auf die Reise gemacht. Natürlich ist es immer schön, wenn man mit seinen Freunden Reisen unternimmt, aber mit den Mitschülern, die durch die Jahre auch Freunde werden, macht es auch richtig Spaß zu reißen. Das hat man schon auf der Busreise gemerkt. Nach ungefähr drei bis vier Stunden sind wir dann in der schönen Stadt Budapest angekommen.
Da es schon recht dunkel war, gingen wir zuerst ins Hotel. Die drei Tage überfrachteten wir im Victor Apartment Hotel. Das Hotel sah von außen zwar eher wie ein Wohnblock aus, im Inneren hat es mich aber trotzdem überzeugt. In einem Zimmer haben immer zwei oder drei von uns übernachtet. Leider waren die Mädchen auf einem anderen Stockwerk als wir Jungs. Das mussten die Lehrer natürlich so machen :). Am ersten Abend haben wir dann noch zu Abend gegessen, ich glaube typisch ungarisches Essen, was mir aber nicht besonders geschmeckt hat. Besonders die Suppe in der irgend ein Käse drin geschwommen hat, hat mir überhaupt nicht geschmeckt. Ansonsten schmeckt mir das Scharfe ungarische Essen sehr gut.
Nach dem Abendessen sind wir dann noch auf die berühmte Margareteninsel gegangen. Das ist eine sehr berühmte (zumindest einmal im Jahr) Insel, die in der Mitte der Donau liegt. Einmal im Jahr, so Mitte August, gibt es dort eine ziemlich bekannte Veranstaltung. Für ungefähr eine Woche, wird die Insel zur "Musikinsel" umgewandelt. Dann kommen Dutzende von Bands, die eine Woche lang auftreten, und für Stimmung sorgen. Bekannt ist die Veranstaltung unter dem Namen PEPSZI SZIGET, was übersetzt heißt soviel wie PEPSI INSEL. In den Tagen heißt die Insel auch nicht mehr Margareteninsel. Leider haben wir die Veranstaltung, da wir im September dort waren um ein paar Wochen versäumt.
Dass war für der ersten Tag auch alles und wir sind zurück ins Hotel gefahren. Da wir Junge Menschen waren- sind, haben wir nicht im Traum daran gedacht, schlafen zu gehen. Wir machten im Hotel eine riesige Party, was den anderen Gästen, Lehrern, Hotel angestellten natürlich nicht so gefallen hat ;). Am nächsten Tag mussten wir dann um 8:00 Uhr aufstehen, denn wir hatten einen straffen Zeitplan. Zuerst Frühstückten wer etwas- das Frühstück war viel besser als das Abendessen und dann gingen wir die Stadt erkunden.
Schon die Fahrt durch die Stadt, war eine Sehenswürdigkeit an sich. In Budapest gibt es so viele Sehenswürdigkeiten, dass man wirklich mehr als drei Tage braucht um alles zu erkunden. Unser erstes Ziel war der Königspalast.
Wir fuhren über die berühmte Kettenbrücke- Lánchid, die Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut wurde und zwei Stadtteile (Buda und Pest) miteinander verbindet.
Wir kamen also im Königspalast an und dort gab es einiges zu sehen. Um den ganzen Palast zu erkunden braucht man glaube ich mehr als einen Tag. Wir hatten aber nur drei Stunden geplant. Die Sehenswürdigkeiten die wir uns angeschaut haben, waren der so genannte TURUL- das ist ein großer, Mythologiescher Vogel, der am Eingang zum Königsschloss steht und somit das Gebäude bewachen soll. Wir schauten uns die Magyar Nemzeti Galéria – Ungarische Volks Galerie an, in der es viel Kunst der ungarischen Geschichte zu sehen gibt. Dann schauten wir uns noch den Matthias Brunnen- Mátjás Corvinus an, der eine traurige Liebesgeschichte zwischen Matthias und seiner auserwählten Ilonka erinnert.
Danach fuhren wir auch noch zur Matthias Kirche- Mátyás templom in der viele Könige gekrönt wurden, unter anderem auch der österreichische Kaiser Franz Josef.
Wir schauten uns das Parlament an, welches das größte Europas ist. Im Parlament bewahrt man heute die legendäre Krone des Stefan, die wir uns angesehen haben.
Danach hatten wir für den ersten Tag genug und wir hatten einige Stunden Freizeit, wo wir vor allem die Lokale erkundet haben. So gegen 18:00 Uhr versammelten wir uns dann vor dem Bus und fuhren ins Hotel, wo wir aus unerfindlichen Gründen wieder einmal nicht schlafen konnten ;). Am nächsten Morgen, dann noch mehr übermüdet als den vorherigen Tag, haben wir wieder einiges gesehen.
Zuerst schauten wir uns die Basilika des heiligen Stephan an, welche die größte Kirche in der Stadt ist.
Danach schauten wir uns „den Platz der Helden“, ich weiß zwar nicht ob es so in Deutsch heißt, in Ungarn heißt es Hősök tere. In der Mitte des Platzes steht eine monumentale Säule auf der der Erzengel Gabriel mit der Krone des heiligen Stephan steht. Um die Säule herum kann man noch viele Statuen von wichtigen Leuten der ungarischen Geschichte bewundern.
Die letzte Sache, die wir uns an dem Tag angesehen haben, war die „Fisch Festung“. Die Festung ist durch das ganze Jahr der meist besuchte Ort in Budapest.
Nach so viel Kultur, hatten wir dann wieder ein paar Stunden Freizeit. Da wir in der Nähe des Vergnügungsparks gewesen sind, sind die meisten von uns auch dorthin gegangen. Der Park ist wirklich sehr groß, und hat auch einiges zu bieten. Gegen 18:00 Uhr haben wir uns wieder alle versammelt und fuhren ins Hotel. Dieses Mal konnten die meisten von uns, zur Überraschung aller, dennoch ein paar Stunden schlafen. Die Tage waren wohl doch zu anstrengend.
Am nächsten Tag endete unsere Reise und wird fuhren, nachdem wir uns noch „den Park der Statuen“ – Szoborpark angesehen haben, müde aber voller neuer Eindrücke zurück nach hause.
Dieser Reisebericht wurde am 09. Februar 2008 von slowene22
verfasst.
Der Autor hat Schlagwörter zu diesem Bericht hinterlegt: Budapest, Victor Apartment Hotel, Die schöne Stadt Budapest, Budapest, Sehenswürdichkeiten.