In den letzten drei Jahren war ich jedes Jahr mindestens einmal an der slowenischen Küste. Vor drei Jahren wollten wir an die slowenische Küste fahren. Wir haben ein Apartman gemietet und uns auf die Reise gemacht. Wir wohnen am anderen Ende Sloweniens, hatten also eine mehr oder weniger lange Reise vor uns. Slowenien ist nämlich nicht so groß, dass man sehr lange brauchen müsste, um das Land zu durchfahren.
Raststätte- TEPANJE
Auf den Weg dorthin, gibt es auf der Autobahn eine ziemlich bekannte, in Slowenien zumindest, Raststätte- TEPANJE. Sie liegt zwischen Maribor und Celje. Auf beiden Seiten der Autobahn gibt es jeweils eine. Die Raststätte ist sehr modern eingerichtet, überwiegend in der grünen Farbe. Sie bietet viele Komforts wie z. B. schnell mal ins Internet gehen, für die meisten Mobiltelefone gibt es Adapter zum aufladen. Auf der Haltestelle gibt es ein Kaffee, einen kleinen Laden und eine Tankstelle. Alles in einen ist es sehr schön, nur für slowenische Verhältnisse sehr teuer. So fuhren wir nach einem kurzen Stopp auch weiter. Man braucht ungefähr vier bis fünf Stunden um von einem Ende Sloweniens ans andere zu kommen. Eigentlich haben wir ein Apartman gemietet, welches aber dann als wir dort hingekommen sind besetzt war. Wir hatten aber wirklich keine Lust wieder nachhause zu fahren, deshalb haben wir uns entschlossen uns zwei Zelte zu kaufen und in ein Kemp zu ziehen. Was sich im Nachhinein als eine ziemlich gute Idee herausgestellt hat. Wir mussten zwar eine ganze Weile suchen, weil viele Kemps schon besetzt waren und in dem Augenblick, als wir fast schon verzweifelten, fanden wir unser Traum Kemp.
Camping in Izola
Es liegt in Izola in einer Stadt an der Kiste Sloweniens. Es heißt Belvedere. Wir kamen also dort schon völlig entnervt an, wollten eigentlich nicht einmal mehr nachfragen, ob sie noch freie Plätze haben, da das Kemp schon von außen so gepflegt ausgesehen hat. Wir dachten und schon sofort, dass sie hier bestimmt keine freien Plätze haben, da wir an dem Tag schon viel schlimmere Kemps gesehen haben, und alle voll besetzt waren. Trotzdem hat sich einer von uns entschlossen mal nachzufragen. Und tatsächlich hatten sie noch frei Plätze, und das sogar sehr viele. Die anderen Kemps hatten für höchstens 150 Plätze insgesamt frei, das Kemp hat aber vielmehr Kapazität. Es gibt im Kemp 3 große Bereiche. Einen für Stammgäste, bei denen die meisten schon über das ganze Jahr ihre Wohnwagen dort stehen haben, einen großen Bereich für Kemper, die keine Elektrizität brauchen- in diesem Bereich waren auch wir, und einen dritten Bereich, für Kemper die mit Wohnwagen oder auch mit Zelten angereist sind, aber dringend Elektrizität brauchen. Alle drei Bereiche sind in einem Kreis gehalten, wo sich in der Mitte die Duschen, Toiletten, Waschzimmer, … befinden. Das Kemp liegt zwar ziemlich weit vom Meer entfernt, ungefähr in 200-300 Meter Höhe, bietet aber dafür einen sehr schönen Ausblick über die ganze slowenische Küste. Es gibt auch eine Straße, die von Kemp direkt zum abgeschotteten- privaten Strand führt. In der Anlage gibt es auch mehrere Aparmtans, eine Pizzeria, ein Gasthaus, wo jeden Abend Live Musik gespielt wird, und auch einen kleinen Wohnwagen, wo man tägliche Lebensmittel wie Brot, Getränke und so weiter kaufen kann. Ansonsten muss man das Kemp schon verlassen, wenn man was erleben möchte. Das erste Mal waren wir dort 7 Tage und wir sind auch jeden Tag an einen anderen Strand gefahren. Die slowenische Küste ist zwar nicht so groß, ich glaube nur 46 km, für die 7 Tage, die wir dort verbracht haben, gibt es aber dennoch genug Strände zu erkunden. Was mich an den Stränden ein bisschen gestört hat war, dass fast alle zubetoniert sind.
Strand in Portorož
Am besten hat es mir Portorož gefallen. Dort gibt es die meisten Hotels, meiner Meinung nach den schönsten Strand, und dort ist auch das meiste los. Wir verbrachten die Tage immer am Strand. Abends sind wir immer zurück ins Kemp gefahren, haben uns zurecht gemacht, die Duschen hatten nämlich immer warmes Wasser, über den ganzen Tag hindurch, so dass man sich immer hübsch machen konnte. Abends sind wir dann immer ausgegangen in ein schönes Restaurant, Gasthaus, in eine Diskothek. Bei den abendlichen Ausgängen hat es mir am besten in Izola gefallen. Dort gibt es die meisten Pizzerias, Fischrestaurants und so weiter. Und am Strand entlang öffnen abends viele keinen Läden, wo man sich viele Souvenirs kaufen kann. Dann ist die ganze Promenade schön beleuchtet und ein abendliches Bad im Meer macht auch richtig Spaß. Worauf man aber aufpassen muss, wenn man im Kemp übernachten möchte ist, dass man rechtzeitig im Kemp ist, weil das Kemp so gegen 24:00 Uhr für Wagen geschlossen wird. Es ist zwar nicht so schlimm, dass man nicht mehr hinein kann, nur nicht mit dem Auto. Noch etwas zum Kemp. In diesem Kemp- BELVEDERE, findet man wirklich zur jeder Jahreszeit einen freien Platz. Wir waren einmal im Mai, einmal im August, und einmal im September und konnten immer freie Plätze finden. Das Kemp ist wirklich sehr gepflegt und falls ihr nichts anderes findet, kann ich euch das Kemp nur wärmstens empfehlen. Es befindet sich zwischen Portorož und Izola auf dem Hügel. Man muss aber schon ein bisschen auf die Tafeln schauen, da man es ansonsten leicht übersehen kann. Uns hat es dort wirklich jedes Mal sehr gefallen und ich freue mich schon jetzt wieder auf ein paar schöne Tage im Kemp Belvedere dieses Jahr.
Dieser Reisebericht wurde am 06. Februar 2008 von slowene22
verfasst.
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