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City of Angels - Auf den Spuren der Stars

Los Angeles, Seashore Motel, Venice Beach (22. Oktober 2007)

Eine Stadt, die einfach alles hat: weite Sandstrände mit Küsten, die den Surfern vor Freude Tränen in die Augen schießen lassen, tolle Sehenswürdigkeiten und natürlich die aufregende Suche nach den Stars aus der Traumfabrik. 



Aber LA ist eigentlich gar keine Stadt, sondern besteht aus vielen einzelnen Orten, wie Santa Monica, Long Beach, Hollywood, Beverly Hills und viele mehr, die mit der Zeit zusammen gewachsen sind. Ein riesiges Gebiet, das schwer zu erfassen ist und am besten mit dem Auto zu erkunden geht. Keine Angst vor den riesigen Autos, die Amis lieben ihre Pick-up Trucks, halten aber dennoch für jeden Fußgänger, der sich auf einen Zebrastreifen wagt. 
Da gibt es zunächst die Nobel-Orte, die es zu besuchen gilt: Santa Monica, Pacific Palisades, Malibu und Beverly Hills (besonders in der Vorweihnachtszeit zu empfehlen, wenn die gut betuchten Familien ihre Häuser komplett mit Lichtern und kitschigen Leuchtfiguren schmücken). Daneben gibt es aber noch tolle Viertel bzw. Orte, die weniger touristisch aber mindestens so spannend sind, wie Pasadena, Culver City, Silver Lake oder Eco Park. Die letzten beiden sind besonders abends und nachts zu empfehlen, da hier die coolsten Bars und Parties zu finden sind. Wenn man Glück hat, kann man einfach bei einer Karaokeparty auf einem der typischen Flachdächer auftauchen und mitfeiern, solange man den ausgegangenen "Booze"-Vorrat etwas auffüllen kann. 


Eines der ersten Ausflugsziele ist aber natürlich der Hollywood Boulevard mit seinem Sternen bepflasterten Gehsteig. Hinter dem Kodak Theater ist ein Einkaufszentrum, von dessen oberer Freibrücke man wunderschön die weltbekannten Buchstaben in den Bergen sehen kann. Geht man weiter Richtung Downtown, wird der Boulevard etwas weniger posh, dafür aber interessanter, mit seinen unzähligen Tatoo-Läden und Thrift-Stores. Allen Musik-Liebhabern und Freunden von Plattenbörsen sei der Amboeba Record Store ans Herz gelegt. Hier finden auch gerne mal gratis-Konzerte statt. Danach folgt das Arc Light Cinema, ein Tempel der Lichtspielkunst! Auch in den Borders Buchläden finden meist an den Wochenenden gratis Konzerte, Lesungen oder Shows statt. 
Eine ganz andere Welt scheint Downtown LA zu sein. Plötzlich steht man inmitten der riesigen Wolkenkratzer und schnuppert ein bisschen NY-Luft. Der Broadway dort scheint fest in mexikanischer Hand zu sein. Buntes Gewimmel herrscht hier, das man sich zumindest tagsüber bedenkenlos ansehen kann. Ein Besuch der Amüsiermeile von Downtouwn sollte auf alle Fälle drin sein. Zur Auswahl steht die Walt Disney Hall, die allein schon von außen durch ihre stählernen Rundungen berauscht. Zu empfehlen ist das Redcat, das sich im gleichen Gebäude befindet (Eingang um die Ecke). Das ist der Veranstaltungsort neuerer Kunst und Kultur und das Theater der CalArts-Leute. Im nächsten Block befindet sich die Music Hall und das Opernhaus mit einem beeindruckenden Springbrunnen auf dem Vorplatz. Wer nicht nur Lust auf Kultur, sondern auch auf andere Kulturen hat, sollte sich nach Korea Town (tolles Essen), China Town (tolle Kneipen) oder in deutlich lateinamerikanisch dominierte Gebiete (tolle Supermärkte mit außergewöhnlichen Sachen) aufmachen. 


Shoppen und Leute kucken geht besonders gut auf der Melrose Avenue. Hier schneien auch mal gerne Heidi Klum, George Clooney oder andere Stars vorbei. Nach so viel Stadt und doch nicht zu negierender Abgas-Belastung sollte ein Tag in der Natur eingelegt werden. 
Zuma Beach gehört zu den 3 schönsten Stränden und bietet die typischen Lifeguards mit ihren Holzhäuschen, wie man sie aus Baywatch kennt. Danach, auf dem Rückweg von Malibu Richtung Süd-Westen sollte man auf jeden Fall einen Abstecher in einen der vielen Canyons machen. In rasanten Serpentinen geht es sofort in majestätische Berge. Zu empfehlen ist Topenga Canyon mit einem Besuch der Topenga Ranch und seinen schönen Pferden. 
Es gibt also auch ein LA abseits von Disney Land und Mickey Mouse. Generell sei gesagt: es ist nicht alles gold, was glätzt und im Fernsehen sieht vieles besser aus. Aufpassen bei allen Preisen und Rechnungen - Tax steht meist noch nicht mit drauf. In Restaurants und Bar muss bzw. sollte immer ein Trinkgeld (Tip) von 15 bis 20 Prozent gegeben werden. Damit wird fest gerechnet und ist eine ziemliche Rechnerei für dies nicht gewohnte Europäer. Und ob des guten Dollar-Kurses ist manches nicht gerade günstig (Vons Supermärkte zum Beispiel). 
Trotzdem ist LA eine beeindruckende Stadt, die jedem etwas ganz eigenes und ganz besonderes zu bieten hat. Also, auf ins Leben!!!

Dieser Reisebericht wurde am 21. November 2007 von Numi80 verfasst. Der Autor hat Schlagwörter zu diesem Bericht hinterlegt: Los Angeles, Seashore Motel, Venice Beach, City of Angels - Auf den Spuren der Stars, Santa Monice, Los Angeles, Walk of Fame, Hollywood.

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