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Die Eifel mit den vielen Maaren

Daun-Rengen, Ferienwohnung J. Bruhn

Eifel Daun-Rengen Ferienwohnung: Josefine Bruhn
29. 3. – 3. 4. 2005

Dienstag, 29. 3.

Mittags meldet sich Jens von seinem Mailand-Urlaub zurück und ich übergebe ihm alle Arbeitsunterlagen. Nach dem Mittagschlaf fahren wir gegen 14.30 Uhr in Richtung Brüggen-Born. Unser Navigationssystem lenkt uns an vielen Staus vorbei, doch auch so kommen wir erst gegen 18.00 Uhr in Brüggen an. Wir kaufen noch eine Hortensie und fahren dann zu Vati und Margot. Während ich die Koffer in die Pension bringe, setzt sich Vati mit Helga ins Wohnzimmer und „quetscht“ sie durch gezielte Fragen aus. Außerdem legt er fest, dass wir am nächsten Tag bis Mittags bleiben sollen und nach dem Süppchen von Margot weiterfahren könnten. Das Abendbrot mit Bio-Lachs ist sehr lecker. Die Nacht ist schrecklich: beide können wir nur wenig schlafen, die Betten zu kurz sind, quietschen.




Mittwoch, 30. 3.
Gegen 8.00 Uhr sind wir schon fertig angezogen und wandern deshalb durch Brüggen und fahren am Borner See vorbei. Um 9.00 Uhr sind wir bei Vati und Margot. Das Frühstück ist lecker, danach fährt Margot zum Arzt. Vati liest seine Gedichte sowie „sein Weg zur Religiosität“ . Ich sage ihm, dass wir nicht mehr das Süppchen essen wollten, sondern um 12.00 Uhr weiterfahren wollten, was er und später Margot ein bisschen verwundert akzeptiert. Pünktlich fahren wir los und kommen schnell in ein Regengebiet, das uns bis Daun begleitet. In dem Vorort Regen finden wir unsere große und gut eingerichtete Ferienwohnung. Wir packen aus und fahren dann nach Mayen, wo wir einkaufen (leckeres Brot, Käse, Wurst). Dann fahren wir nach Daun zurück und suchen dort ein Restaurant. Ein jugoslawisches Restaurant wird uns empfohlen. Das Essen schmeckt ganz gut und die Bedienung ist sehr nett. Abends sind wir sehr müde und legen uns früh hin.

Donnerstag, 31.3.
Es ist noch etwas neblig als wir aufstehen, doch es regnet wenigstens nicht mehr. Nach dem reichlichen Frühstück fahren wir nach Cochem an der Mosel. Wir finden einen guten Parkplatz und wandern von dort durch die Stadt und dann rauf zum Schloss, wo wir über die Schlossmauer hinweg eine Falkner-Vorführung sehen können. Auf dem Rückweg kaufen wir
1 Karton Wein in der Innenstadt. Zurück in der Ferienwohnung essen wir eine Kleinigkeit und machen Mittagschlaf. Danach fahren wir zum vereinbarten Treffen mit Conny und Gudrun bei Maria Laach.. Helga findet im Navigator den Ort „Laach“, auch die Zeitangabe erscheint logisch also lassen wir uns leiten. Nach längerer Zeit findet Helga die Bundesstrasse, die wir befahren auf der mitgeführten Landkarte nicht mehr. Kurz vor dem vereinbarten Zeitpunkt müssen wir feststellen, dass wir völlig falsch sind und rufen per Handy Gudrun an. Mit einer Stunde Verspätung kommen wir gegen 16.15 am vereinbarten Cafe am Kloster an und trinken zunächst gemeinsam Kaffee + Kuchen. Danach wandern wir durch das Kloster und dann zum Laacher See (Maar oder Kratersee??). Nachdem wir wieder allein sind, fahren wir nach Mayen und essen dort sehr lecker im Restaurant Römer (Helga: Rumpsteak; ich: Salat mit Schweineschnitzel = beides sehr lecker).


Gegen 20.45 Uhr sind wir zurück in der Ferienwohnung und sehen danach Fernsehen.


Freitag, 1. 4. (sonnig)

Das Wetter ist herrlich. Wir machen nach dem Frühstück eine Tour durch die Dauner Umgebung. Das Holz-Schneidewerk, zum dem wir wandern, ist noch geschlossen, doch der Geysir tut uns den Gefallen, gerade zur Zeit unseres Besuchs sich plötzlich aufzubauen und ca. 3 m hoch zu sprudeln (sehr interessant: siehe Film).
Wir fahren weiter zum Meefelder Maar, das sich jedoch leider nicht umwandern lässt. So fahren wir 5 km weiter nach Manderscheid. Kaufen dort ein und wandern bei herrlichem Sonnenschein durch den Kurpark. Nach dem Mittagschlaf fahren wir nach Pommern (ca. 10 km von Cochem entfernt), da der Wein im Restaurant Römer von diesem Ort kommt. Wir kaufen 4 Flaschen, die aber sehr teuer sind. Wir fahren weiter zum Parkplatz der Burg Elz, wandern ca. 25 Minuten bergab und sehen uns die Burg von außen an. Danach bergauf wieder die gleiche Zeit. Dann fahren wir nach Mayen und essen bei Römer beide Fischfilets, die uns wieder hervorragend schmecken.

Samstag, 2. 4. (wieder herrlich sonnig, ca. 15° C)

Nach dem Frühstück fahren wir nach Koblenz, wo ich als Kind im Kinderheim war (vom Ort habe ich kaum Erinnerungen) In der Nähe des Deutschen Ecks finden wir einen Parkplatz. Wir wandern an einem Hotel-Schiff vorbei, auf dem viele englisch sprechende (vor allem ältere) Leute von Antwerpen nach Basel fahren. Ein nicht unbedeutender Teil der Passagiere sitzt trotz des guten Wetters an Bord und hat wohl keine Lust, sich viel zu bewegen. Die Mosel hat eine völlig andere Farbe als der Rhein. Das Deutsche Eck ist mit den Fahnen aller Bundesländer beflaggt. Von oben bewacht den Zusammenfluss der beiden Flüsse die Festung Ehrenbreitstein. Wir wandern weiter in die Altstadt, wo Helga ein Paar Walking-Schuhe anprobiert, aber nicht kauft. Auf dem Rückweg kaufen wir uns noch 1 Käsestange und 2 Käsebrötchen und fahren zur Ferienwohnung zurück. Nach dem Mittagschlaf fahren wir zu den 3 Maaren in der Nähe von Daun. Zunächst umwandern wir das Gemünder Maar, dann fahren wir zum Weinfelder Maar, wo wir von der Strasse aus das Schalk-Mehrener Maar liegen sehen. Weiter fahren wir nach Gerolstein, wo wir bei einem Italiener essen (trotz des mit Maggi abgeschmeckten Salats sind Rumpsteak mit Zwiebeln und Schweinefilet mit Champignons und Bratkartoffeln nicht schlecht), aber die Stadt nicht besonders attraktiv finden. Danach spielen wir abends Phase 10 und packen für die Heimfahrt, die wir ohne Probleme am nächsten Tag meistern.



Dieser Reisebericht wurde am 04. Juli 2007 von Ruegenfreund verfasst. Der Autor hat Schlagwörter zu diesem Bericht hinterlegt: Daun-Rengen, Ferienwohnung J. Bruhn, Die Eifel mit den vielen Maaren, Mayen, Meerfelder Maar, Cochem, Koblenz, Deutsches Eck.

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