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Auf der Suche nach einem Kreuzfahrt-Parkplatz

Warnemünde (08. August 2011)

Entspannte Musik, eine gute Flasche Rotwein und ein schönes Steak. Top-Voraussetzungen für einen entspannten Abend mit meiner Frau. Zumal die Fotos unserer ersten Kreuzfahrtreise nun auch als Papierausdruck fertig sind. Herrlich, noch einmal die schönen Bilder unserer Luxus-Seereise in Erinnerung rufen. Noch einmal die Sonne am Horizont sehen, wie sie ins Meer taucht. Immer wieder schön.



Ich gehe ins Wohnzimmer, wo meine Frau schon auf mich wartet. Sie hat die Fotos in der Hand und lacht bereits lauthals. Es ist das eine Motiv, an das ich mich auch erinnere. Wenn auch ungern. Das Bild zeigt mich – auf der Suche nach einem Parkplatz in Kiel. Drei Stunden vor dem Ablegen. „Weißt du noch, was im Radio lief“, fragt sie mich. Ich nicke. „Herbert Grönemeyer“, sagt ich und beginne zu singen: „Ich drehe schon seit Stunden, hier so meine Runden. Ich finde keinen Parkplatz, ich komm zu spät zu dir, mein Schatz…“ Danke, Herbert.

Ja, ich gebe zu, ich dachte, dass es kein Problem sei - in Kiel parken, das kann doch nicht so schwer sein. Schöne Kopfgeburt. Und dabei hatte ich vorher doch noch ins Internet geschaut und mir die Seite von „Parken und Meer“ angeschaut. Doch ich dachte, ich bin ein ganzer Mann – ich finde schon auf eigene Faust einen Parkplatz in Kiel.



Die Realität sieht anders aus. Die Zeit läuft gegen mich. Immer noch kein Parkplatz. Und ich merke, wie mein Blutdruck steigt, der Puls immer schneller wird. Und dann kommt auch noch meine Frau um die Ecke. Nur mal um eins klarzustellen: Ich liebe meine Frau. Sie: „Ich hatte dir doch vorgeschlagen, bei Parken und Meer einen Parkplatz zu suchen. Parken in Kiel ist schon ein Problem.“ Mein Konter: „Ja, ich höre das nächste Mal wieder auf Mutti.“ Sie lächelt. Und ich frage mich, ob sie alle meine Gedanken lesen kann. 1:0 für sie.

Wo bleibt die Rettung, frage ich mich – von Mutti sicherlich nicht. Nein, die Hilfe kommt von „Parken und Meer“. Als ich beim Kreuzfahrtterminal ankomme, erblicke ich die netten Menschen mit den neongelben Westen. Ich sagte, dass ich für die Kreuzfahrt einen Parkplatz suche, aber leider nicht reserviert habe. Meine Frau kann es sich natürlich nicht verkneifen und meint: „Hättest du auf Mutti gehört.“ 2:0 für sie.



Der nette Mitarbeiter aber erklärt, dass dies kein Problem sei. Parken in Kiel und Parken in Warnemünde gehe bei „Parken und Meer“ auch ohne Reservierung. Durchatmen bei mir – das Gefühl des Sieges stellt sich ein und ein wenig vorlaut sage ich zu meiner Frau: „Siehst, hör auf Vati, der macht das schon.“

Unser Auto wird anschließend in die abgeschlossene Parkhalle gefahren - mit Kameraüberwachung und Wachschutz versteht sich. Und um das Gepäck kümmert sich der Mitarbeiter auch noch. Toller Service, den es auch in Warnemünde gibt. Mein Tipp: Wer bei einer Kreuzfahrt in Warnemünde parken will, der vertraue „Parken und Meer“.

Dann reißt mich meine Frau aus den Erinnerungen. Sie reicht mir das nächste Foto. Wir beide stehen da vor unserem Kreuzfahrtschiff. Sieht gut es, wir sind schon ein tolles Paar, denke ich und gebe ihr einen Kuss. „Und das nächste Mal hören wir auf Mutti und Vati“, meint sie. 3:0 – aber da gebe ich mich gern geschlagen.

Dieser Reisebericht wurde am 06. September 2011 von mkueten verfasst. Der Autor hat Schlagwörter zu diesem Bericht hinterlegt: Warnemünde, , Auf der Suche nach einem Kreuzfahrt-Parkplatz, Kreuzfahrt Warnemünde, parken Warnemünde.

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