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Berlin, Berlin … Wir fahren nach Berlin!
Berlin
Endlich mal wieder ein paar Tage frei und Zeit für einen Kurzurlaub. Nach kurzer Diskussion war klar, dass es eine Städtereise mit zwei Übernachtungen werden sollte. Wir entschieden uns kurzerhand für die schöne deutsche Hauptstadt, die eh zu unseren Lieblingsstädten gehört. Am Freitagmorgen gegen 10 Uhr „sattelten wir die Pferde“, oder besser gesagt: machten den Lupo mit großer Vorfreude startklar für die 300 km lange Autofahrt. Zum Glück gerieten wir in keinen Stau und erreichten gut gelaunt das Hotel in Berlin-Schöneberg. Und unsere Laune wurde noch gesteigert, als wir einen kostenlosen Parkplatz direkt vor dem Hotel ergattern konnten.
Unsere Unterkunft
Das Hotel lag an der Potsdamer Straße unweit des Potsdamer Platzes. Die sehr zentrale Lage macht es möglich, dass man zahlreiche Attraktionen durchaus zu Fuß gut erreichen kann, zum beispiel das Brandenburger Tor, den Tiergarten, den Kurfürstendamm oder das Nikolaiviertel. Die U-Bahn-Station „Bülowstr.“ (Linie U2) befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Hotel, was auf der einen Seite natürlich ein Vorteil ist. Auf der anderen Seite hatten wir Bedenken bezüglich des Lärms, den eine U-Bahn „naturgemäß“ verursacht. Nachdem wir beim freundlichen Personal an der Rezeption eingecheckt hatten, stellten wir jedoch fest, das diese Bedenken unbegründet waren. Von außen drang zu keiner Zeit Lärm in unser Zimmer ein, was sicherlich den modernen Fensterscheiben zu verdanken war. Unser Eindruck vom Zimmer: sehr sauber, relativ groß und funktional gehalten. Aus unserer Sicht wurde an alles gedacht, was man für einen Aufenthalt benötigt, inklusive LCD-Fernseher. Beim Frühstück wurden wir von einem Hotel-Mitarbeiter platziert und konnten uns über die Auswahl am Buffet nicht beklagen. Insgesamt bot uns das Hotel B eine ideale Basis in Sachen Lage, Komfort, Preis und Service, um drei tolle Tage in Berlin zu verbringen – Daumen hoch!
Kulturbanausen? Dieses Mal ein klares Nein …
Erst nach der Buchung des Hotels beschäftigten wir uns damit, was wir während des Kurzurlaubs überhaupt machen wollten. Da in Berlin immer und rund um die Uhr eine Menge los ist, machten wir uns aber keine Sorgen, dass es langweilig werden könnte. Am Freitag besuchten wir zunächst das neu eröffnete Computerspielemuseum in der Karl-Marx-Str. im ehemaligen Osten der Stadt und in Fußnähe zum Alexanderplatz. Hier kommen Computer- und Videospiel-Nostalgiker voll auf ihre Kosten. Von den Anfängen der Videospiele (Pong) über den Commodore 64 bis zum Gameboy gibt es hier alles, was das „Nerd“-Herz begehrt. Und Ausprobieren kann man einige Spiele auch. Abends ging es dann vom Roten Rathaus über das Nikolaiviertel bis zu den Hakeschen Höfen und wieder zurück „nach Hause“. Für den Samstag hatten wir uns Karten für die 29. Lange Nacht der Museen besorgt und einen Plan geschmiedet, welche Museen wir uns unbedingt anschauen wollten. Zwar standen darauf insgesamt sechs Locations, doch am Ende schafften wir „nur“ das höchst interessante Museum für Film und Fernsehen, das Museum „The Kennedys“ und das Jüdische Museum. Mehr ging nicht, denn so viele Eindrücke müssen erst einmal verarbeitet werden. Und das geht am besten bei einem Cocktail ...
Bevor wir die Stadt am Sonntag verließen gönnten wir uns, inspiriert vom Filmmuseum, einen Billy Wilder-Film im Babylon-Kino in der Rosa-Luxemburg-Str. - „Arise my love“, eine sehr sehenswerte Mischung aus Romanze, Komödie und Drama aus dem Jahr 1940.
Berlin ist immer eine Reise wert
Das Fazit unserer Reise ist uneingeschränkt positiv – aufregende Stadt, tolles Hotel und spannende Events. Beim nächsten Mal buchen wir aber ein bis zwei Nächte mehr!!!
Dieser Reisebericht wurde am 16. März 2011 von BinImUrlaub
verfasst.
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