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Down under - ich komme!

Sydney, Ayers Rock, Cairns, Darwin, Brisbaine, Y Hyde Park Hotel, Sydney, Lost Camel, Ayers Rock, (21. März 2008)

Diesen Reisebereicht schreibe ich von unterwegs zu aller erst mal fuer meine Freunde, die gern den wissen wollen, wo ich gerade stecke. Wenn ich wieder zu Hause bin, werde ich die Bilder nachliefern. Leider ist das aus den Internet Cafes nicht so einfach.  

22.3.2008 Singapur:

Ich moechte nicht beschreiben, wie es sich anfuehlt, 11 h im Flugzeug zu sitzen. Relativ erholt komme ich jedoch in Singapur an. In Singapur fuehlt man sich schon bei der Einreise willkommen. Der Zollbeamte begruesst mich mit einem Laecheln und fuellt erstmal seine Bonbonschale auf, damit ich auch eine Auswahl aus mind.100 Bonbons habe. Er nimmt sich auch noch die Zeit mir die Geschmacksrichtungen zu erklaeren. Hallo deutsche Zoellner so geht es auch! Dank dem Hotelshuttlebus bekomme ich schon direkt auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel eine kleine Stadtrundfahrt geboten bis alle Touris verteilt sind. Ist eben manchmal ganz gut die Letzte zu sein. Mein Plan ist, am Abend einen der beruehmten Singapur Sling Cocktails im Raffle Hotel zu trinken. Mehr wird an dem Abend wohl nicht gehen. Nach dem ich im Park Royal in Little India eingecheckt habe, bin ich eigentlich total von der Rolle. Habe ich zuerst Hunger oder will ich zuerst ins Raffle oder will ich schlafen? Hallo Zeitverschiebung. Wie geht es jetzt am besten weiter. Ich bin doch nur einen Tag hier und moechte natuerlich so viel wie moeglich sehen. Der Erlebnishunger siegt. Ich verlasse das Hotel und stehe in einem unerwartet bunten Treiben und einer quirligen Menschenmischung aus Chinesen und Indern. Die Inder sind zu 95 Prozent maennlich. Little India scheint abends auf der Strasse vor den schoenen bunten Haeusern zu leben. Wahnsinn. Die Neugier treibt mich immer weiter. Kein Gefuehl von Unsicherheit. Verlaufen kann ich mich nicht. Mein Hotel ist der einzige Wolkenkratzer im Umkreis. Ich lasse mich an einem Imbissstand einfangen und esse gefuellte Kartoffeltaschen. Der Inder kuemmert sich ruehrend um mich. Erklaert mir alles und bringt mir am Ende einen Tee in Local Style. Was ich bekomme, sieht aus wie Latte Macciato ist aber Tee mit Milch und Zucker. Lecker und das ganze Essen nur fuer 4 $, nicht wie fuer das Sandwich fuer 12 $ Hotelpreis. So macht Reisen spass. Auf der Stadtrundfahrt am naechsten Tag erfahre ich, dass es hier sehr strenge Hygienevorschriften gibt und sich keiner traut zu schummeln. Das heisst man kann hier ueberall essen und auch Wasser trinken. Stimmt. Mein Magen hat sich hier nicht beschwert. Sorry Raffles Hotel, Little India ist heute spannender. Vielleicht klappt es morgen noch mit uns. 

23.3. Singapur:

Heute ist die Stadtrundfahrt angesagt. Mein grosses Gepaeck steht am Flughafen, so dass ich frei bin ueberall auszusteigen. Wir besuchen noch einmal Little India und ich erfahre, dass diese putzigen bunten Haeuser 2 Millionen Singapur Dollar kosten. Sie sehen aber eher ungepflegt aus. Ueberhaupt scheint sich hier alles ums Geld zu drehen. Das Statussymbol ist das Auto. Das Teuere daran ist die Zulassung und die gibt es nur fuer 10 Jahre. So fahren alle neue Autos und die Luft bleibt sauber. Allein im letzten Jahr haben sich hier wohl 55000 Millionaere angemeldet. Wo ist meine Million? Das Klima wird langsam anstrengend. Schliesslich schleppe ich immer noch genug mit mir herum. Nach Besuch des ueberwaeltigenden Orchideengartens werden wir auf der Haupteinkaufsstrasse der Orchard Road abgesetzt. Hier finde ich im Untergeschoss eines der vielen Einkaufszentren einen Fresstempel. Ich kann es nicht anders bezeichnen. Der Raum ist riesig. An der Aussenkante gibt es Essenausgaben mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Ich finde eine Variante meiner geliebten Dim Sum und habe wieder fuer 4 $ ein lecker Essen. Habe zwar keinen Sitzplatz zwischen den ganzen Chinesen und Indern gefunden, aber es schmeckt trotzdem wieder lecker.Von einem Taxifahrer lasse ich mich zum Singapur River bringen. Hier stehen in hinterer Reihe die Wolkenkratzer und an der Waterfront die typisch alten Haeuser mit zwei Etagen. Willkommen in der Touristenecke. Ich habe schon wieder Hunger und bestelle mir einen Salat. Dafuer zahle ich hier 400 % mehr als im Fresstempel. Eine Stadt der Gegensaetze in jeder Beziehung. Mit dem Taxi fahre ich zum Flughafen. Es geht abends weiter nach Sydney. Im Flieger tut wieder die gleiche Crew ihren Dienst wie am Vortag. Es ist als waere ich nie ausgestiegen. Fast ein bischen unheimlich. Ich sitze auch fast wieder auf dem gleichen Platz.

24.3. Sydney:

Ankunft in Sydney bei Regen. Hier ist der Empfang am Zoll nicht mehr so freundlich. Das ganze Gepaeck wird nochmal gecheckt. Von meinem Apfel muss ich mich verabschieden. Haette ich ihn nicht gemeldet, haette ich wohl Aerger bekommer, erklaert mir der Zoellner nett aber bestimmt. Die wartenden Schlangen werden hier sogar von Suchhunden beschnueffelt. Alles zusammen dauert eine Stunde. Ein Shuttlebus bringt mich wieder zum Hotel. Die Rueckfahrt kann ich auch gleich kaufen. Im Hotel will man mich um diese fruehe Uhrzeit natuerlich auch noch nicht haben. Mein Gepaeck darf bleiben, ich trotte muede in die Stadt. Ostermontag - die schlafen doch alle noch. Das einzige was hier auf hat, ist das Aquarium und das Wildlife Centre. Das tollste am Aquarium ist ein riesiges Becken unter dem man wie durch Glastunnes durchgehen kann. Ueber einem schwimmen Haie, Rochen und Riesenschildkroeten. Riesen gross. Durch das Glas erscheinen sie wohl noch 25 % kleiner als sie wirklich sind. Im Wildlife Centre waren die Koalas putzig. Die bewegen sich ja kein bisschen. Sie bleiben auch regungslos als ein kleines Maedchen vor Begeisterung durch die Absperrung rennt. Ich stinke inzwischen wahrscheinlich genauso wie ein Tier. Seit dem ich in Singapur das Hotel verlassen habe, bin ich keiner Dusche mehr begegnet. Dazwischen liegen eine Stadtrundfahrt, ein stundenlanger Flug und eine erste Stadtbesichtigung und laufen kann ich jetzt auch nicht mehr. Noch was essen und dann will ich endlich in mein Hotel. Das ist schlicht aber von der Lage her absolut in Ordnung.

25.3. Sydney:

Der Tag beginnt frueh und mit der verzweifelten Suche nach der Haltestelle der roten City Explorer Busse. Mein Stadtplan stimmt irgendwie nicht mit den tatsaechlichen Stops ueberein. Entnervt finde ich sie am Hauptbahnhof. Jetzt beginnt eine ganztaegige Stadterkundung wo ich immer wieder ein- und aussteigen kann. Jetzt sehe ich auch endlich Sydney Opera. Sie ist so vertraut und herrlich sie endlich mal live zu sehen. Wer haette das gedacht? So erkunde ich verschiedene Ecken von Sydney. Aber wirkliche Ueberraschungen finde ich nicht. Ich schliesse eine Rundfahrt per Faehre an und lerne, dass es hier nah zum Zentrum wunderschoene ruhige Wohngegenden mit Blick aufs Wasser gibt. Man will ja was erleben fuers Geld, also schliesse ich gleich noch die Bondi Beach Tour an. Diese Tour geht in die Suburbs und an Sydneys schoensten Strand. Inzwischen regnet es und es ist spaet geworden. Die Surfer lauern hier trotzdem noch auf die Grosse Welle. Ich habe schon wieder Hunger. Suche mir eine nette Bar mit einer grossen Speisekarte draussen dran. Drinnen sagt man mir, dass der Koch heute nicht da waer. Das muss man auch erstmal schaffen. Aber Lokale gibt es reichlich und ich mache mir keine Sorge nicht was andres zu finden. Es regnet inzwischen nicht mehr und ich kann beim Spanier draussen sitzen und lecker Paella essen. Danach goenne ich mir einen Espresso. Dieser kostet mich dann spaeter meine Nachtruhe.

26.3. Sydney:

Fahrt in die Blue Mountains. Geschlafen habe ich leider nicht. Die Lage des Y Hyde Park Hotels ist toll, aber so zentral, dass auch nachts nicht wirklich Ruhe ist. Die Fahrt geht puenktlich los. Von meinem Hotel kann ich leider nicht abgeholt werden. Ist wohl zu billig und wird vom Veranstalter nicht angefahren. Also gehe ich 100 Meter weiter und warte vorm Marriot. Geht doch! Ich finde mich in einer Gruppe englischsprachiger Rentnerehepaare wieder. Der Guide ist aber ganz erfrischend. Der Tag praesentiert sich mit schoenem Wetter. In den Bergen kann man verschiedene Wunder der Technik benutzen, um den Wald zu erkunden. Zuerst faehrt man mit dem Skyway abwaerts. Das ist so eine Art Seilbahn. Danach geht es noch weiter runter. Hier in der Railway sitzt man irgendwie im Zickzack drin. Denn es geht hier so steil durch einen Schacht runter, dass man in der Bahn einmal losgefahren eher kniet als sitzt. Danach kann man sich auch trauen Achterbahn zu fahren. Jetzt gibt es verschiedene Rundgaenge durch den Wald. Ich nehme einen 30 minuetigen erstens weil ich ja nicht mehr gehen kann und zweitens weil der Bus wartet. Um diesen zu erreichen, muss ich aber noch mal in eine Schwebebahn, um wieder auf das Level des Busses zu kommen. Was ist hier eigentlich die Attraktion die Technik oder der Wald? Damit ist die Tour aber noch nicht zu Ende. Wir sehen noch Olympic City und fahren mit einer Faehre auf dem Fluss zurueck nach Sydney. Was fuer ein Tag! Keine Ablieferung im Hotel bedeutet, dass ich jetzt doch endlich lernen muss mit der Eisenbahn zu fahren. Sonst komme ich vom Circular Quay nicht zurueck zum Hotel. Und ich war doch schon am Faehranleger mit meinem Ticket im Durchgang haengen geblieben. Wie soll denn dann Bahnfahren funktionieren? Ueberraschend einfach, weil hier alle Durchgaenge nach dem gleichen Prinzip funktionieren. Die Bahnsteige sind gut ausgeschildert und 10 Minuten spaeter komme ich im Hotel an. Geht doch!

27.3.: letzter Tag Sydney

Heute ist es dieser Stadt doch noch gelungen, mich zu ueberraschen. Es war wunderschoenes Wetter. Endlich gab es Fotos der Oper mit blauem Himmel. Mit der Faehre fuhr ich nach Watsons Bay. Mein Reisefuehrer hatte mir das beste Fischrestaurant der Stadt versprochen. Allerdings empfiehlt Polyglott ein Wassertaxi zu nehmen. Die Faehre faehrt aber auch bis vor die Tuer von Doyles. Ich bekam auch einen Platz und als ich mich umdrehte um mich zu setzen, da sah ich warum dies als der schoenste Biergarten von Sydney empfohlen wird. Es eroeffnete sich ein atemberaubender Blick auf die Skyline von Sydney in der Ferne. Der Fisch war lecker. In Shanghai schmeckt er besser, was sicher nicht an der Frische sondern eher an der Zubereitungsart liegt. Die Briten haben hier ihren Einfluss hinterlassen. D. h. dieser leckere frische Fisch wird fritiert. Da ich erst nachtmittags gestartet war, hatte ich gerade eine Stunde zum Essen. Da ging schon die letzte Faehre wieder zurueck. Aber ok es hatte sich gelohnt. Jetzt gehe ich ins Hotel und lege die Fuesse hoch. Morgen reise ich weiter zum Ayers Rock.

2.4.2008 Cairns

Ayers Rock

Inzwischen war ich fuer knapp 2 Tage am Ayers Rock. Den roten Stein habe ich schon vom Flugzeug aus gesehen. Grossartig. Endlich habe ich das Gefuehl in Australien zu sein. Ich buche eine Wanderung an den Kata Tjutas. Diese Berge sind aus dem gleichen Material wie der Uluru wie man den Ayers Rock hier nennt und haben den Vorteil dass man zwischendurch wandern kann. Das fruehe Aufstehen hat sich gelohnt. Am Treffpunkt mit anderen Bussen, sehe ich ein kleines Stueck von einem gigantischen Farbspiel des Sonnenaufgangs am Uluru. Die Wanderung erfordert eine gewisse Fitness und wird belohnt. Wir sehen tatsaechlich ein Kaenguru in freier Wildbahn, was auch fuer die Guides was besonderes war. Am Nachmittag habe ich einen Spaziergang am Uluru gebucht, begleitet von 2 Aborigionalfrauen. Das war sehr beeindruckend. Sie zeigen uns Felsmalereien, Wasserloecher und wo nach dem Glauben der Uluru die Schlange den Berg herabgekommen ist, von der sie alle abstammen. Wir duerfen auch Fotos machen. Ansonsten ist es die ganze Zeit wolkig. Was bedeutet, dass ich keinen specktakulaeren Sonnenuntergang mehr zu sehen bekommen. Auch das Sternegucken wird letztlich gecancelt. Erstaunt hat mich die super Organisation des Ressorts. Es gibt kostenlose Busshuttle vom Flughafen. Im Ressort faehrt zwischen den Hotels ebenfalls ein kostenloser Bus.

Great Barrier Reef 

Warum heisst das Great Barrier Reef Great...? Nicht weil es gross ist, nicht weil man es vom Mond aus sehen kann. Nein ganz einfach, weil es ein Australier ist. So die Philosophie des Kapitaens des Rum Runners. Ich hatte hier einen Zweitagetrip auf einem Schiff zum Tauchen und Schnorcheln gebucht. I did it! Ich war tatsaechlich Schnorcheln. Elli dein Tip es von Land aus zu versuchen, war genau richtig. Das Land, das wir abends zu unserem Camping Ground erklaert bekamen, war ein kleines Island mit Kolonien von Voegeln, die niemals verstummten. Ausserdem habe ich mehrfach Schildkroeten schwimmen sehen. Vor dem Fruehstueck am zweiten Tag haben wir direkt hinter dem Boot Riesenfische gefuettert und gestreichelt. Und das alles ohne tauchen. Fuer mich einfach grandios. Segeln war leider nicht angesagt. Dafuer habe ich interessante Leute getroffen. Nationalitaeten an Bord waren: Korea, USA, Deutschland, Oestrerreich, Australien England, 8 Gaeste und 5 Leute Crew. Wir brauchten uns nur verwoehnen lassen. Es gab abends sogar Entertainment. Der sonst so stille Kapitaen holte die Guitarre raus und legte loss. Er konnte sogar singen.Letztlich habe ich mich mit Diana aus Korea zusammengetan. Wir fahren morgen gemeinsam nach Kuranda und folgen den Spuren der Goldgraeber.

4. April: Ausflug nach Kuranda

Heute bin ich mit Diane aus Korea zum Ausflug nach Kuranda verabredet. Nach kurzem Busshuttle fahren wir mit einer Seilbahn, die hier Skyrail heisst, ueber den Riesen des Regenwaldes dahin. Immerhin 7,5 Kilometer mit 2 Stops zwischendurch.Auf den Stops erklaeren Ranger bei einem kurzen Spaziergang den Regenwald. Kuranda selber ist eine Tourifalle. Also suche ich das Weite und gehe an den Fluss. Den Barron mit unglaublichen Wasserfaellen, die wir schon von unterwegs von der Skyrail gesehen haben.Ich mache eine Bootsfahrt. Das Boot ist in der Lage quasi bis an den Regenwald heranzufahren. Daher kann man Schildkroeten sehen und Fische und Highlight tatsaechlich ein Freschi (Frischwasserkrokodil). Uebrigens habe ich hier Karola aus Berlin getroffen.  Sie wohnt in Lichterfelde. Unglaublich. Zurueck geht es per Zug. Diese Strecke haben Ende 1800 die Goldgraeber gebaut. Der Zug ist wirklich noch wie man es aus nem Western kennt. Die Fahrt bietet auch wieder unglaubliche Ausblicke. Unglaublich wie die das frueher bewerkstelligt haben.Bei der Gelegenheit mal ein Danke an alle die mir zwischendurch mal mailen. Darueber freue ich mich sehr.

5. April: letzter Tag Cairns

Immer wenn ich mich gerade gut zu recht finde, geht es wieder weiter. Es hat mich doch noch gewurmt, dass ich am Reef nicht getaucht bin und damit bisher auch noch keine Korallen gesehen habe. Das habe ich kurz entschlossen heute nachgeholt. Es ist hier so einfach einen Ausflug zu buchen, man koennte in einen regelrechten Ausflugsrausch verfallen. Es gibt in Cairns mehr Buchungsbueros als Restaurants. Ich bin mir sicher. Also ging es heute frueh (ausschlafen war in diesem Urlaub bisher noch  nicht wirklich angesagt) wieder auf ein Schiff auf die Green Island. Das ist die einzige Sandinsel der Welt mit Regenwald. Wunderschoen! Nach kurzem Inselrundgang bin ich mit dem Glas Bottoom Boot Fische und Korallen gucken gefahren. Traumhaft. Fast ein Grund tauchen zu lernen. Ich glaube das war das schoenste was ich bisher gesehen habe. Hier jagt ueberhaupt ein Naturereignsis das naechste. Wieder zurueck in Cairns ist gerade Ebbe und man kann von der Kaimauer Unmengen von Krebsen im Modder laufen sehen.

7.4.2008 Darwin

Gestern habe ich Darwin erkundet. Ich wollte eigentlich nur ein paar Prospekte fuer weitere Tripps aus dem Infocenter abholen. Dafuer war ich dann aber schon einmal durch den Ort komplett durch. Dass schafft man in 25 Minuten in einer Richtung. Mehr ist hier nicht los. Dafuer ist es irre heiss. Die Temperatur ist nicht das Prolem. Vielmehr haben wir hier 95 % Luftfeuchtigkeit und das laesst ich zerschmelzen sobald du die Hotelzimmertuer geoffnet hast. Meine Tuer geht naehmlich in einen Innenhof des Hotels. Dieses Mal bin ich in der Hotelklasse kurz vor Backpackerhotel angekommen. Nach einiger Zeit habe ich auch herausbekommen, warum meine Zimmernachbarn alle maennlich sind. Ich bin im Trackermotel gelandet. Ich fuehle mich hier trotzdem ok. Die Tracker verschwinden letztlich auch nur in ihren Zimmern. Die einaugige Frau von der Rezeption (so ein richtiger Rezeptionsdrachen) liebt mich und sorgt dafuer, dass ich alle meine Tripps ordentlich gebucht bekomme. In Darwin selbst kann man wegen der Hitze nichts machen. Ich kann mir die naechsten Tage nur in einem klimatisierten Reisebus auf Ausfluegen vorstellen.

Ausflug in den Lietchfild Nationalpark

Ca. 1 Stunde von Darwin beginnt der Lietchfield Nachtionalpark. Hier besuchen wir mehrere Wasserfaelle. Der zweite ist normalerweise ein Stop mit Bademoeglichkeit. Leider ist hier durch die Regenzeit alles etwas geflutet und wegen Krokodilen gesperrt. Also ist hier nur gucken angesagt. Unterwegs sehe ich am Strassenrand wieder Kanguruhs. Am letzten Wasserfall koennen wir dann wirklich auch baden. Der Fall entsteht nicht aus einem Fluss sondern aus dem Sandstein. Zum Fall geht man ueber 150 Stufen hinab. Das Bad ist herrlich. Im Bus habe ich Jenny aus Melbourne kennengelernt. Sie ist mit der Familie ihrer Schwester unterwegs. Sie arbeitet bei einer Bank. Zum Bus zurueck gehen wir 20 Minuten durch den Regenwald aufwaerts. Auch hier ist alles noch etwas ueberschwemmt, so dass ich meine Schuhe wieder ausziehen muss als wir kleine flache Bruecken ueberqueren. Ich fuehle mich wie auf einer Dschungelexpedition. Super der Tourguide ist mit dabei und erklaert uns noch ein bisschen was. Unterwegs gibt es zwei Messstationen fuer Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Resultat unten im schattigen Regenwald ist heisser als oben in der prallen Sonne. So kann einen das Gefuehl tauschen. Die Familie laedt mich spontan zum Dinner ein. Leider muss ich absagen. Da ich meinen Trip am naechsten Tag noch nicht zu Ende organisiert habe. Mir fehlt noch der Shuttle zum Flieger nach Tiwi Island.

9.4.2008 Letzter Tag Darwin

Ich bin auf dem Sprung zum Flughafen. Brisbane wartet auf mich und ich moechte euch nicht vorenthalten, dass ich gestern das wahre Australien gefunden habe. Gester habe ich richtiges Aboriginalland besucht. Mit einer kleinen Chessna mit nur 6 Sitzen bin ich nach Tiwi Island geflogen. Ich sass direkt hinter dem Piloten. Der Flug dauerte nur 20 Minuten. Das war aufregend. Aber es kam noch besser. Insgesamt 5 Touristen besuchten eine Aboriginal Community. Wir sahen deren Museum, hatten mit den Damen einen Morning Billy Tea und assen Dumper. Dieses Brot wird in der Asche eines offenen Feuers gebacken. Es knirscht ein bisschen beim essen. Aber ist nicht schlecht. Die Ladys hielten gany offen Schwaetzchen mit uns und alle zusammen tanzten fuer uns und wir erhielten die Rauchzeremonie. Die vertreibt den Stress. Dann sahen wir die Handwerkstaetten der beruehmten Tiwi Island Kuenstler. Hier habe ich dann auch mein Australien Souvenier gekauft. Keine Ahnung wie ich das Teil nach Hause bekomme. Aber authentischer geht es nicht. Ich wollte ein Bild. Bekommen habe ich ein Busket. Das ist eine Aboriginaltasche aus Baumrinde ca. 40 x 40 cm. Mir wurde erklaert, dass die ersten Zeichnungen der Aboriginals auf eben diesen Taschen gemacht wurden. Also habe ich ja doch ein Bild gekauft. Mal sehen was Quantas nachher zu meinem Sourvenir sagt.Auf Tiwi Island gibt es keine Hotels. Es ist einfach Natur pur und ein paar Eingeborene. Unsere Guides waren insgesamt 5 junge Aboriginals und ein Schweitzer. Spaeter mehr, muss jetzt zum Flieger. Irgendwie habe ich hier nur Termine. Aber nur schoene. Uebrigens habe ich zu meiner Abreise doch noch einen Tracker zu Gesicht bekommen. Der erschien genau in dem Augenblick als ich mein Gepaeck eine Treppe haette heruntertragen muessen. Einen Fahrstuhl hat dieses Motel naehmlich auch nicht. Er half mir dann meine Tasche runtertragen.

11.4.2008 Brisbane

Vorgestern bin ich hier am Abend angekommen. Hier habe ich bisher das komfortabelste Hotel meiner Reise, quasi eine Appartment mit Kueche, Sofa, Doppelbett und einem kleinem Waschcenter im Zimmer. Das ist total grossartig. Ich habe zwar immer noch Sachen die ich noch nie anhatte, aber die anderen Teile brauchen dringend mal eine Spuelung. Hier lerne ich dann auch wie eine Australische Waschmaschine funktioniert. Die Knoepfe werden nicht gedrueckt sondern gezogen. Muss frau auch erstmal drauf kommen. Naja hier faehrt man ja auch auf der anderen Seite.

Australiendating

Kurz nach meiner Ankunft bin ich mit einem Mann aus Deutschland zum Dinner verabredet. Ich habe ihn ueber das Onlineportal datingcafe.de kennengelernt. Er hat mir unterwegs schon per Telefon ein paar Entscheidungshilfen fuer meine Touren gegeben. Er ist vor ein paar Jahren von Berlin/Lichtenberg nach Australien ausgewandert. Also ziehen wir gleich an meinem ersten Brisbaneabend um die Haeuser. Wir versacken ganz furchtbar im Casino bei Livemusic. Im Casino wird hier natuerlich auch gespielt (meistens sind das Asiaten), aber es ist auch gleichzeitig ein Ort fuer Livemusik und Bar. Die Livemusik ist super und rockig, die Daiquiries sind dreimal so gross wie die die ich bisher gewohnt bin und ausserdem noch gemischt. Toedlich! So erwache ich am naechsten Tag und habe endlich mal einen Ruhetag. Ich bin nicht in der Lage irgendwas zu tun - voll ausgebremst. Lediglich ein paar Infos bzgl. meiner weiteren Reisetage kann ich einholen. Das Hotel hier ist nur bis Samstag gebucht. Dann will ich noch ein bisschen Beach. Schliesslich bleiben noch fast 5 Tage.

Australische Kueche

Abends treffe ich nochmal mein Date und wir gehen in ein Restaurant, in dem endlich die authentische Australische Kueche versprochen wird. Der Reisefuehrer Marco Polo hat ganze Arbeit geleistet. Das Essen ist super, der Service grossartig. Wollt ihr wissen, was ich gegessen habe? Vorspeise: Krokodil, Hauptgang: Emu mit Suesskartoffeln, Nachspeise: Triologie von Aepfeln. Lecker! Ansonsten ist die Australische Speisekarte nicht so specktakulaer. D. h. wenn man hier Essen gehen moechte, muss man schon tiefer in die Tasche greifen als bei uns. Deshalb findet das eher weniger statt. Die Sandwiches sind belegtes Toastbrot. Leider haben die Aussies noch nicht gemerkt, dass man Toastbrot auch toasten kann. Ansonsten ist alles der Fast Food orientiert und mega fettig. Habe im Supermarkt aber auch schon Schwarzbrot und Pumpernickel gefunden.

Internetcafe

Bin jetzt mindestens schon in drei verschiedenen Clubs. Hier habe ich sogar ein Internetcafe gefunden, in dessen Club ich in Darwin Mitglied geworden bin. Das ist besonders erfreulich, weil hier das www mal mit Highspeed funktioniert. Die vorhergehenden haben halt immer nur auf Zeit gespielt.Dieses hier hat eine riesen Weltkarte ueber den Rechnern zu haengen. Ich stelle fest, ich bin ganz schoen weit weg.

Weitere Plaene

Heute habe ich mich erkundigt was ich in meinen letzten Tagen noch so machen kann. Von der Stadt habe ich die Nase voll. Das kann ich in Berlin auch haben. Wahrscheinlich gibt es ab jetzt nicht mehr so gut die Moeglichkeit euch zu schreiben. Morgen verlasse ich Brisbane in Richtung Norden, ca. 350 km. Hier mache ich einen kurzen Stop an Hervey Beach, dann setze ich noch fuer 2 Tage ueber nach Fraser Island. Ich bin ganz gluecklich, dass ich das noch hingekriegt habe. Ist alles schon gebucht. Fraser Island ist wieder eine Sandinsel mit Traumstraenden und superblauen Seen und ein bisschen Regenwald. Ab jetzt ist nur noch relaxen angesagt. Unterkunftsmaessig werde ich mal die Backpackerhostelvariante versuchen. Kriege hier auch ein Einzelzimmer. Nach Fraser Island bleibe ich noch einen Tag an Hervey Beach im Hostel. Dann startet allerdings ein Megatrip back to good old Germany. Nach so vielen Aktivitaeten faellt mir die Vorstellung irgendwann wieder an einem Schreibtisch zu sitzen irre schwer. Aber noch muss ich mir das ja nicht vorstellen.

12.4.2008 Hervy Beach

Meine kurzfristige Entscheidung nach Fraser Island zu fahren, bedeutet heute erstmal 4,5 Stunden Busfahrt bis Hervey Beach. Von hier aus werde ich auch nach Deutschland zurueckreisen. Das bedeutet dann eine Reisezeit von voraussichtlich 36 Stunden. Dank meinem Date weiss ich das jetzt auch ganz genau. Ich haette da ja nicht so genau nachgerechnet. Jetzt bin ich wirklich in einem Backpacker Hotel angekommen. Habe zwar 4 Betten in meinem Zimmer, kann es aber mit eigenem Bad und Kloh alleine nutzen. Na ganz alleine bin ich nicht. Ein kleiner Gecko hat sich vorhin erstmal vorgestellt. Bin hier wahrscheinlich der Luxusbackpacker. Backpackerhotels haben auch ihre Vorteile. Sie haben eine Kueche zum selber kochen. Ausserdem habe ich jetzt das Internet direkt vor meiner Zimmertuer. Naeher geht nicht. Das Backpacker hat mich sogar von dem Busparkplatz, wo ich heute aus Brisbane angekommen bin, abgeholt. Dieses Backpacker hat allerdings auch fuer 2007 einen Preis bekommen. Noch was tolles ist, dass ich hier zum Strand nur ueber die Strasse zu gehen brauche. Eigentlich alles Luxus, wenn mir hier nicht gerade die Klimaanlage ganz furchbar auf die Schulter kuehlen wuerde. Morgen setze ich fuer zwei Tage nach Fraser Island ueber. Das ist quasi organisiertes Baden auf einer Sandinsel. Das muss man sich mal vorstellen. Die Insel hat die schoensten unheimlich langen Straende, nur kann man hier nicht baden, weil es hier Haie und gefaehrliche Riffe gibt. Gebadet wird in wunderbar blauen Seen, die aus Regenwasser bestehen. Die Strande sind so lang, dass hier mit Autos gefahren wird. Ich werde berichten.

13., 14.4. Fraser Island

1. Tag

Der Busfahrer, der mich vom Hostel abholt, bleibt fuer die naechsten 2 Tage unser Guide. Der Bus bleibt jedoch auf dem Festland. Nach der Faehrueberfahrt steigen wir auf der Insel in eine allradgetriebenen Bus um. Ja sowas gibt es. Die Gruppe besteht nur aus 14 Leuten, was natuerlich wieder sehr angenehm ist. Wir sind Schweizer, Schweden, Englaender und Deutsche. Das Fahren im Bus macht riesen Spass, geht allerdings nur angeschnallt. Wir werden ganz schoen durcheinanderschuettelt. Fraser ist zwar eine Sandinsel ist aber trotzdem gruen und sehr bewachsen. Zwischendurch wechseln sich Regenwald und Sandduenen ab. Die Strassen jedoch sind immer Sandwege. Ohne Allradantrieb darf kein Auto auf die Insel. Am ersten Tag wechseln sich Wanderungen im Regenwald und Badestops an Regenwasserseen ab. Die Seen haben unglaublich sauberes Wasser, die sind so weiss wie Scheuermittel. Ueberall wird auf die Gefahr Dingo hingewiesen. Sie leben hier wild. Man findet ueberall Verhaltensregeln. Unseren ersten sehen wir noch sicher vom Bus aus. Er kommt gerade vom Meer. Die fischen wohl auch. Nach dem Mittagessen im Ressort gehen wir auf unsere erste Tour am 75 Meilenstrand. Das macht sogar im Bus Spass. Immer gerade aus mit 80 km/h und auf der einen Seite immer nur das Meer. Wir fahren hier bestimmt eine Stunde und sind noch nicht ueber die ganze Laenge der Insel gefahren. Super. Die Bademoeglichkeiten werden spektakulaerer. Waere sonst ja auch nicht Australien. Wir halten an den Champagner Pools. Ueber Treppen steigt man zu natuerlich geschaffenen Felsbadewannen hinab. Vor den Felsen tobt die See. Ueber die Felsen schlaegt die Gischt in die Badewannen. Die Kraft des Meeres kommt nur noch gebremst an. Spaeter halten wir nochmal fuer einen Spaziergang in den Regenwald. Nach jedoch ca. 7 Minuten ist der Weg vorbei und  man kann entweder den gleichen Weg zuruecklaufen oder den Weg durch den Fluss zuruecklaufen. Das Wasser ist nicht tiefer als bis zum Oberschenkel. Ein Vergnuegen bei diesen Temperaturen. Unsere Zimmer im Ressort erhalten wir erst abends. Ich bin voellig geschafft.  War ganz schoen viel Aktion. Als ich um 7 pm zum Dinner gehen will, streift gerade ein Dingo an meiner Zimmertuer vorbei. Ich beschliesse, dass mein Abendessen noch was warten kann und verschwinde wieder in meinem Zimmer. Durch das Badezimmerfenster gucke ich, wo der Dingo bleibt. Ich erblicke ihn direkt vor meiner Zimmertuer. Na SUPER. Etwas spaeter ist er dann weg und ich komme doch noch zu meinem Essen.

2. Tag

Das Aufstehen fuer den unglaublichen Sonnenaufgang vor  Fraser Island hat sich nicht gelohnt. Ich mache ein paar Bilder von den Wolken und gehe wieder ins Bett.

Lake Wobbi

Wir fahren heute nur ein kurzes Stueck und laufen dann zum See Wobbi. Um dort hinzukommen, muessen wir bestimmt 20 Minuten ueber Sand laufen. Die Sonne knallt. Ich komme mir vor wie in der Sahara. Wir finden einen Skorpion. Da ich unseren Reisefuehrer eigentlich nicht verstehe, bin ich nicht auf diesen Marsch vorbereitet. Badesachen und Wasser habe ich im Bus gelassen. Die Sanduenen sind sogar bergig. Im Tal finden wir dann Wobbi. Die Anstrengung hat sich gelohnt. Auf der anderen Seite des Sees beginnt der Regenwald. Zum Buss zurueck laufen wir dann einen Treck durch den Regenwald ca. 45 MInuten. Die Natur ist wieder sehr schoen. Wir finden diesmal ein paar grosse Spinnen. Noch als wir im Wald laufen, hoeren wir schon das Meer rauschen.

Lake Mc Kennzie und Dingo

Unser naechster Badestop ist der Lake Mc Kennzie. Das ist wohl der bekannteste See auf der Insel. Er ist auch wunderschoen. An die Gegenwart von Dingos werden wir schon auf dem Weg erinnert. Die Picknickarea hat einen Zaum und Dingowarnschilder. Vom Wasser aus sehen wir auch einen ueber den Strand laufen. Er verschwindet etwa auf der Hoehe unserer Sachen im Busch und ich habe schon ein ungutes Gefuehl. Es dauert dann auch gar nicht mehr lange und Dingo checkt mal was ich so in meiner Tasche habe. Ich stehe geschockt 3 Meter weiter. Auf meine Versuche ihn zu verjagen, reagiert er gar nicht. Er beisst auch noch in meine Wasserflasche. Die anderen sind fasziniert und greifen zu den Kameras. Na toll. Dingo entscheidet sich dann ein Bad zu nehmen. Er legt sich in den See und posiert richtig fuer uns. Auch andere Fotografen kommen gelaufen. Das wird ihm dann wohl zu viel. Er geht aggressiv auf einen Mann zu, der tritt ihm aber entgegen und Dingo verschwindet. Ich atme wieder auf. Aber komisch ist mir doch noch. Man weiss ja nicht wie so ein Tier reagiert. Das war dann der kroenende Abschluss von Fraser Island. Wir werden ueber Sandwege zur Faehre geschaukelt. Der Sonne entgegen geht es zurueck nach Hervey Beach. An der Rezeption meines Backpackerhostels begruesst mich Mark: Welcome Home! Ich habe wieder mein altes Zimmer, mein Bett ist schon bezogen. Das ist Luxus.

Letzter Tag in Hervey Beach

Heute wollte ich ja einfach nur am Strand liegen. Das Wetter spielt jedoch nicht mit. Also frage ich mal an der Rezeption was ich mir hier so angucken koennte. Genauer gesagt, ich frage nach den Attraktionen von Hervey Beach. Die Anwort lautet. Hier gibt es nix. OK. Mir wird ein Bordwalk empfohlen. Den gehe ich dann am Strand entlang. Auch hier gibt es wieder spannende Dinge zu entdecken. Alle Seesterne, die ich bisher gesehen habe waren tot. Jetzt sehe ich ganz viele, die nach der Ebbe auf dem Sand geblieben sind und  hier herumrobben. Nach einer Weile faengt es an zu regnen und ich rette mich an der Strasse in eine Bushaltestelle. Sekunden spaeter retten sich hier auch zwei deutsche Radfahrer. Wir halten Schwaetzchen ueber unsere Australienerfahrungen. So geht die Regenpause schnell vorbei. Nach einem unglaublichen langen Fussmarsch (kommt mir wahrscheinlich nur so vor, weil mir noch die Sanduenen in den Knochen stecken) gelange ich an die Pier von Hervey Beach. Darauf fuhr sogar mal eine Eisenbahn zur Verladung von Zuckerrohr und was die Gegend hier frueher noch so zu bieten hatte. Die Pier ist so lang, dass ich nichtmal darueber nachdenke, ob ich bis zur Spitze laufen moechte. Ich muss ja wieder zu meinem Hostel zurueck laufen.

Rueckreise

Heute schlafe ich nur kurz. Um 5 am kommt hoffentlich mein Taxi. Dann starte ich meine Rueckreise nach Deutschland. Dann ergaenze ich meine Berichte auch um die entsprechenden Bilder. Versprochen!Diese Reise hat meine Art zu Reisen mit Sicherheit veraendert. Es war manchmal anstrengend sich immer wieder fuer so kurze Zeit auf neue Umgebungen einzustellen. Aber letztlich lag in der Abwechslung auch der Reiz und die Vielzahl meiner Erlebnisse, von denen ich keines missen moechte. Nachdem ich inzwischen im neunten Hotel war, freue ich mich wieder auf meine Wohnung. Bis bald in Berlin oder wo auch immer auf dieser Welt

Dieser Reisebericht wurde am 20. März 2008 von nixenkai verfasst. Der Autor hat Schlagwörter zu diesem Bericht hinterlegt: Sydney, Ayers Rock, Cairns, Darwin, Brisbaine, Y Hyde Park Hotel, Sydney, Lost Camel, Ayers Rock, , Down under - ich komme!, Kata Tjutas, Sydney, Ayers Rock, Cairns, Darwin, Brisbaine, nixenkai, Segeln, Great Barrier Reef, Tiwi Island, Alleinreisen, Frauen, Hervey Bay, Fraser Island, Dingos.

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1 Kommentar zu diesem Reisebericht


18. April 2008, 07:13:40. nixenkai sagt:


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