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Traumurlaub Suedafrika: Krueger Nationalpark

Nelspruit, Durban, Kapstadt, Tinga Safari Lodge (12. April 2006)

Ein Traum wurde Wirklichkeit - Südafrika.

Was hatten mein Mann und ich nicht alles über dieses Land gelesen. Kein Bildband, der nicht den Weg in unser Regal gefunden hat, keine Sendung im Fernsehen, die wir ausgelassen haben. Und endlich war es soweit.

South African Airways

Wie es sich für einen Traumurlaub gehört, flogen wir in der Business Class und diese ist bei South African Airways sensationell gut. Nicht nur der Sitzabstand mit enormer Beinfreiheit oder das Flat-Bed, nein auch der gesamte Service ist hervorragend. Ich habe das umfangreiche Getränkesortiment sehr genossen und das Essen war vorzüglich. Da die Linienflüge am späten Abend von Frankfurt starten, kamen wir am nächsten Morgen ganz gut erholt in Johannesburg an.

Kapstadt: Transfer nach Nelspruit

Am Flughafen kündigt sich bereits die Fussball WM 2010 an, es ist eine riesige Baustelle, trotzdem funktionieren die Abläufe nahezu reibungslos. Mein Mann und ich hatten uns eine ganz individuelle Reise aus mehreren Bausteinen zusammengestellt, die erste Station sollte der Krueger Nationalpark sein. Unser Anschlußflug startete pünktlich um 13 Uhr und das Abenteuer begann. Es war eine kleine Propellermaschine und die Stewardess begrüßte uns mit den Worten: " Immer die Passagiere in der ersten Reihe sind für den Notausgang zuständig. Falls irgendetwas sein sollte, einfach hier die Leine lösen, Tür aufdrücken und raus."

Krüger National Park

Ok, ich weiß nicht, wie oft ich auf diese Tür gestarrt habe, aber nach rund anderthalb Stunden landeten wir sicher auf dem Mupalanga International Airport in Nelspruit. International Airport stimmt tatsächlich, wenn ich mir auch nicht vorstellen konnte, daß hier mitten in der Pampa größere Maschinen aus dem Ausland landen konnten. Egal, für uns ging es mit dem Auto weiter und nach rund zwei Stunden gemütlicher Fahrt durch tolle Landschaften erreichten wir den Eingang zum Krueger National Park. Wir hatten eine Lodge gebucht und wollten 6 Tage hier verbringen, Safaris mitmachen, Tiere beobachten und die Seele baumeln lassen. Unsere Erwartungen waren relativ hoch, wurden von der Realität aber bei weitem übertroffen.Bereits wenige Meter nach der Toreinfahrt in diesem weltberühmten Refugium wilder Tiere wurden wir von mehreren Giraffen neugierig begrüßt. Es schlossen sich Elefanten, Zebras und Impalas an, vor lauter Schauen erreichten wir unsere Lodge erst nach 3 Stunden!

Tinga Safari Lodge

Bereits in den Prospekten und im Internet ließ sich erahnen, daß es sich bei der Tinga Safari Lodge um eine exklusive Unterkunft handelt, tatsächlich jedoch erwartete uns ein Paradies aus Luxus und Komfort mitten in der Wildnis. Ich hatte den Film " Jenseits von Afrika " bestimmt schon viermal gesehen, nun war ich mittendrin. Der Sabi River schlängelt sich unmittelbar vor der Lodge durch den Dschungel und es hätte mich nicht gewundert, wenn Tarzan an einer Liane vorbei geschwungen wäre. Unglaublich, so etwas hatten wir noch nie erlebt. Die Krönung war jedoch unsere Suite. Über Holzstege führte der Weg zu einem schilfgedeckten Holzhaus, ebenfalls direkt am Sabi River. Rund 120 Quadratmeter standen uns nun die nächsten Tage zur Verfügung, auf unserer privaten Veranda befand sich ein kleiner Pool und wir konnten den Elefanten beim Baden im Fluß zusehen.Hundemüde und überglücklich fielen wir in ein riesiges Bett mit Paldachin und Moskitonetz. Unsere erste Nacht in der Wildnis Südafrikas und wir schliefen wie die Murmeltiere um morgens um fünf von lautem Klopfen an der Haustür geweckt zu werden. " Hallo, wake up; it is teatime for Safari." Unglaublich, wegen der Gefahr von Raubtieren und giftiger Schlangen wurden wir bei Dunkelheit immer von einem Wachmann von unserem Haus geholt und wieder zurückgebracht, das war wirklich Abenteuer pur.

Safarie-Touren

Unser Ranger hieß Jerome und fuhr mit uns morgens und abends im offenen Jeep durch die Wildnis. Es war fantastisch. Alleine die Landschaft ist viele Reisen wert, aber die Tierbeobachtungen und die damit verbundenen Erlebnisse machten unseren Aufenthalt wirklich zu einer " Lebensreise " und einem Traumurlaub. Als Jerome am ersten Morgen nach rund zweistündiger Safari mitten in der Savanne einen Campingtisch aufstellte und Kaffee mit frischem Obst servierte, konnten wir unser Glück kaum fassen. Abends beim Sundowner war es ähnlich. Vor der großartigen Landschaft Südafrikas, die untergehende Sonne vor Augen und einem guten Wisky im Glas, ist der Alltag in Deutschland so weit weg.In der Booma wurden abends hervorragende Speisen und Weine serviert. Eine Kleingruppe amerikanischer Touristen leistete uns zwei Tage Gesellschaft, ansonsten hatten wir dieses Paradies ganz für uns alleine.Als unsere Reise nach sechs Tagen weiterging, verließen wir diesen wunderbaren Ort mit vielen Fotos und großartigen Erinnerungen.

Tipp: Krüger Nationalpark

Wir empfehlen allen Besuchern des Krueger Nationalparks sich mindestens drei Tage Zeit in diesem " Reich der wilden Tiere " zu nehmen.

Durban

Unsere nächste Etappe war Durban, die große Hafenstadt direkt am Indischen Ozean. Wir wohnten an der Golden Mile, der Strandpromenade, im Protea Edwards Hotel und dies erwies sich als sehr gute Wahl. Von unserem Balkon konnten wir die großen Ozeanriesen bei der Einfahrt in den Hafen beobachten und die lauen Abende genießen. Ich bin selbst ja eher ein Landei aus der Provinz und war total beeindruckt von dieser Multikulti-Stadt. Die Gewürzmärkte der Inder mit den unterschiedlichsten Gerüchen waren ebenso faszinierend wie die Markthallen der Schwarzen. Hier sind wir ganz zufällig hingekommen und waren tatsächlich die einzigen Weißen. Die meisten Menschen um uns herum waren offensichtlich sehr verwundert Touristen in Birkenstocks und kurzen Hosen zu sehen.

Kapstadt

Den krönenden Abschluß unserer Traumreise bildete Kapstadt,die Mother City Südafrikas. Mein Geburtstag fiel in diesen Urlaub und ich hatte mir gewünscht, an diesem Tag auf den Tafelberg zu gehen. Das Wetter spielte mit und es war ein grandioses Erlebnis. Der anschließende Einkaufsbummel an der Waterfront fand den passenden Abschluß in einer tollen Jazz Kneipe. Unser Hotel, das Winchester Mansions, liegt direkt an der Uferpromenade von Seapoint, ist im kapholländischen Stil gebaut und sehr empfehlenswert.Nach insgesamt drei Wochen bestiegen wir wieder das Flugzeug nach Deutschland, überglücklich und mit Erinnerungen, die uns das weitere Leben begleiten und bereichern werden.

Dieser Reisebericht wurde am 19. September 2007 von Luxusurlaub verfasst.

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19. September 2007, 15:49:11. Elker sagt:


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