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Sharm el Sheikh in Ägypten

Sharm el Sheikh, Hyatt Regency Sharm El Sheikh Resort

Zwei Wochen Tauch und Badeurlaub im Hyatt Regency Sharm El Sheikh Resort in Sharm el Sheikh

Das Rote Meer lockt ganzjährig Urlauber aus aller Welt – von den Nordspitzen des Golfs von Suez sowie des Golfs von Aqaba bis hin zur südlichen Grenze zum Sudan – mit herrlichen Sandstränden, Korallenriffen und Lagunen. Ein begehrtes Urlaubsziel am Roten Meer ist Sharm el Sheikh am Südzipfel der Sinai-Halbinsel. Aus dem einstigen Fischerdorf erwächst seit Ende der 80er Jahre ein Touristenparadies für Badeurlauber, Sonnenhungrige, Taucher und Schnorchler. Sharm el Sheikh erstreckt sich vom ursprünglichen Stadtkern im Süden ca. 20 km gen Norden. Die international renommierten Hotelketten befinden sich in der Naama Bay – der schönsten Bucht des Sinai – neben vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten auf der Flaniermeile.


 
Zahlreiche Tauchschulen bieten für Anfänger und Fortgeschrittene Kurse und Ausflugsfahrten sowie Tauchtouren zu Korallenriffen an. Beliebtes Tauch- und Schnorchelziel ist eine schmale Halbinsel, die ca. 3 km in das Rote Meer ragt: Ras Mohammed. Ras Mohammed ist Teil eines Nationalparks und besteht aus fossilen Korallen, die eine faszinierende Unterwasserwelt bietet. Von der Aussichtsplattform in 50 m Höhe – dem Shark’s Observatory – kann der Reisende zeitweise Haie beobachten. Neben tauchen und schnorcheln werden in Sharm el Sheikh auch Surf- und Golfangebote unterbreitet.
 
Neben den Wassersportmöglichkeiten bietet Sharm el Sheikh interessante Ausflugsmöglichkeiten insbesondere in die einzigartige Bergwelt des Sinai. Die Felsen leuchten in verschiedenen Brauntönen und zeigen bizarre Formen auf. Hierher reisen Pilger und Abenteurer, um die Spuren frühchristlicher Geschichte aufzuspüren. Der Prophet Moses soll sein Volk durch diesen biblischen Landstrich ins Gelobte Land geführt haben. Laut Überlieferung kam Moses mit seinem Gefolge durch die palmengefüllte Feiran Oase, die zwischen dem Golf von Suez und dem Katharinenkloster liegt. Die Ruinen antiker Kirchen, die heutzutage besichtigt werden können, weisen auf einen wichtigen Rastort ab dem 2. Jahrhundert hin. Das im 4. Jahrhundert gebaute Kloster im Zentrum der Oase gehört für jeden Besucher und Pilger zum Pflichtprogramm sowie die Überreste der Erzdiözese – Sitz des Erzbischofs vom Sinai bis einschließlich zum 6. Jahrhundert. Das berühmte Katharinenkloster im Süden des Sinai liegt am Gebel Musa. Südlich des Klosters auf einem Berg empfing der Prophet laut Altem Testament die zehn Gebote. Eine Pilgerstätte mit Bedeutung für Juden, Christen und Moslems gleichermaßen.


Dieser Reisebericht wurde am 06. Juli 2017 von erdna verfasst.

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