Kairo, Luxor, Assuan, Hurghada, Grand Seas Resort (20. April 2007)
In diesem Jahr hatte ich die Gelegenheit, 14 Tage nach Ägypten zu reisen. Die Reise führte mich zuerst nach Kairo, wo ich 2 Tage blieb. Anschließend ging es weiter nach Luxor, von wo aus ich eine Nilkreuzfahrt bis Assuan und wieder zurück machte, und zum Schluss verbrachte ich noch 5 Tage in Hurghada im Grand Seas Resort direkt am Meer.
Sehenswürdigkeiten in Kairo
In Kairo standen natürlich als erstes die rund 4500 Jahre alten Pyramiden von Gizeh auf dem Programm. Steht man vor diesen etwa 140 m hohen Bauwerken, kann sich wohl niemand der Faszination, die davon ausgeht, entziehen. Interessant war zu erfahren, dass es in ganz Ägypten rund 100 Pyramiden gibt, wobei die Pyramiden von Gizeh wohl am bekanntesten sein dürften.
Stufenpyramide des Djosers
Ebenfalls sehr beeindruckend war die Stufenpyramide des Djosers in Sakkara, die noch einige Jahrzehnte älter ist. Beim anschließenden Besuch des Ägyptischen Museums in Kairo, konnte ich Schätze aus Ägypten der vergangenen 5000 Jahre bewundern. Besonders sehenswert fand ich die Ausstellung der Gegenstände aus dem Grab des Tut-Ench-Amun, das noch nicht von Grabräubern geplündert worden war, als man es fand, sowie die Mumien verschiedener Könige in einem separaten Bereich des Museums.
Luxor
Nach den 2 Tagen ging es per Flugzeug weiter nach Luxor, wo ich gemeinsam mit vielen anderen Reisenden auf die MS Zeina eingeschifft wurde. Das Schiff war sehr schick und die Einteilung und die Kabinen erstaunlich großzügig, sodass ich mich auf Anhieb wohlgefühlt habe. Am nächsten Morgen stand ein Besuch der Karnak Tempelanlage auf dem Programm. Die Tempelanlage von Karnak war eine der größten der von mir besichtigten und relativ gut erhalten. Man erkennt noch den Aufbau des Tempels und bekommt einen sehr guten Eindruck der damaligen Baukunst. 2 der Obelisken, der der Hatschepsut und der des Kaiser Konstantius II, sind noch hervorragend erhalten und mit 30 bzw. 37 m Höhe sehr beeindruckend. Die Sphingen-Allee vor dem Eingang verband zu früheren Zeiten den Karnak Tempel mit dem Luxor Tempel und war ebenfalls sehenswert.
Horus-Tempel
Nun ging es auf dem Nil Richtung Süden, wo ich als nächstes den Horus-Tempel sowie den Doppeltempel von Kom Ombo besichtigte. Der Horus-Tempel ist nicht ganz so beeindruckend wie der Karnak-Tempel, aber ebenfalls sehr sehenswert. Der Doppeltempel von Kom Ombo war in seiner Form eher ungewöhnlich und daher recht interessant, er ist in zwei symmetrische Hälften aufgeteilt: Links für Haroeris, rechts für Sobek. Der Tempel an sich ist nicht mehr allzugut erhalten, die Reliefe dagegen sind noch in sehr gutem Zustand. In einem Heiligtum sind 2 Krokodilmumien ausgestellt, die ich sehr beeindruckend fand.
Philae-Tempel
Der Philae-Tempel, den ich am nächsten Tag besuchte, ist im Zuge des Neubau des Assuan-Staudammes versetzt worden, und steht nun auf einer kleinen Insel, die man nur per Boot erreicht. Allein die Fahrt dorthin war landschaftlich wunderschön, und auch wenn der Tempel nicht sehr gut erhalten war, so hat die Lage und die gesamte Anlage einen wunderschönen Eindruck hinterlassen.
Assuan Staudamm
Es standen noch einige weitere Tempel und Sehenswürdigkeiten auf dem Programm, wie der Chnum-Tempel in Esna, der Assuan Staudamm, der Besuch eines Steinbruches, in dem ein unvollendeter Obelisk liegt, oder auch ein Besuch im botanischen Garten, jedoch ist vor Allem der Besuch des Luxor-Tempels erwähnenswert. Dabei handelt es sich um eine weitere sehr große Tempelanlage in Luxor, die ebenfalls recht gut erhalten und sehr beeindruckend ist. Bei meinem abendlichen Besuch war der Tempel wunderschön beleuchtet, was zu einer fast magischen Stimmung beitrug.
Das Tal der Könige
Am nächsten Morgen machte ich eine Ballonfahrt über das Tal der Könige und den Tempel der Hatschepsut. Die Sicht und der Ausblick waren fantastisch, auch wenn die Ballonfahrten in Ägypten kaum mit denen in Deutschland zu vergleichen sind, da hier viel mehr Menschen daran teilnehmen. Die Körbe sind größer (24-32 statt 4-8 Personen), und man fährt nicht sehr weit, sondern bleibt im Grunde im Radius von 1-2 km um den Startplatz, damit die nachfolgenden Gäste direkt in den Ballon steigen können. Dafür ist der Preis günstiger als in Deutschland, sodass die Fahrt dennoch zu empfehlen ist. Zum Abschluss besuchten wir das Tal der Könige, in dem es 63 Gräber gibt, die man größtenteils besichtigen kann. Da sie nicht der Sonne ausgesetzt sind, sind die Reliefe und Wandmalereien hier noch in sehr gutem Zustand und die Gräber auf jeden Fall einen Besuch wert. Im Grab des Tut-Ench-Amun (kostenpflichtig) ist noch die echte Mumie des Pharaos zu sehen.
Hurghada
Am nächsten Morgen ging es per Bus-Konvoi nach Hurghada, wo ich noch 5 Tage im Hostmark Grand Seas Resort verbrachte. Das Hotel ist wirklich sehr schön, direkt am Meer gelegen mit eigenem Strand, großer Poolanlage, Tauchbasis und Surfschule. Gut gefallen hat mir, dass die Anlage nicht allzugroß und sehr schön gestaltet war (230 Betten, nur 2 Stockwerke), und kein All inclusive, sondern nur Halbpension anbot. Es liegt etwas außerhalb des Stadtzentrums, und damit eher ruhig, jedoch kommt man per Shuttle oder Taxi einfach und günstig ins Zentrum der Stadt.Ich war mehrfach im Roten Meer tauchen, was wirklich wunderschön war - die Vielzahl und Vielfalt der Fische ist einfach unglaublich. Vom Hotel aus kann man auch mehrere Tages- und Halbtagesausflüge buchen, von denen ich die Quad-Tour in die Wüste empfehlen kann. Insgesamt war es ein wunderschöner Urlaub, den ich jederzeit wieder machen würde.
Dieser Reisebericht wurde am 12. Oktober 2007 von Mike
verfasst.
Der Autor hat Schlagwörter zu diesem Bericht hinterlegt: Kairo, Luxor, Assuan, Hurghada, Grand Seas Resort, Bericht: 14 Tage Aegypten, Nilkreuszfahrt Sehenswürdigkeiten Ausflüge was sollte man sich angucken in Ägypten.
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